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„Die fahren doch sowieso wie die wollen“

Protest gegen freie Fahrt für Radfahrer „Die fahren doch sowieso wie die wollen“

Das Thema „freie Fahrt für Radfahrer an roten Ampel“ reizt die Gemüter. Auf Facebook, Twitter und den Onlineseiten des Tageblattes diskutieren die Göttinger heftig über den Vorstoß der Piraten-Partei, die Haltepflicht für Radfahrer an rot geschalteten Ampeln teilweise aufzuheben. Der Grundtenor: Viel Häme und Kritik.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Viele Kommentatoren halten den Vorstoß für überflüssig oder überholt. „Die fahren doch sowieso schon wie sie wollen“, beklagt neben anderen Tanja Ritt auf Facebook. Viele fürchten zudem schwere Unfälle, wenn Radfahrer selbst entscheiden dürfen, ob sie trotz des Rotlichtes fahren sollten: „Ja geil … Mercedes Stern war gestern, heute trägt man Radfahrer auf dem Kühlergrill“, überspitzt „Chris FeuerFrei Cross“ seine Kritik. „Die sollten dann zeitgleich in der Uni eine Unfallstation nur für Radfahrer machen“, kontert auch Katherina Dabkowski. Andere kritisieren die Piraten als Initiatoren eines Pilotprojektes zu diesem Thema: „Irgendwas läuft bei den Piraten echt quer...“, kommentiert Konstantin Christ.  Und Laya Dittmann: „Da habt ihr wohl die Falschen gefragt!“ Aber es gibt auch Zuspruch – zum Beispiel von Datura Stramonium: „Mut zur Neuigkeit. Ich begrüße dieses Projekt.“ „Das ist auf jeden Fall ein guter Vorschlag. So würde man in der Stadt deutlich schneller voran kommen, das würde die Stadt attraktiver machen“, lobt „stadtbewohner_goe“. us

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