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Für „gläsernes Rathaus“

Antifaschistische Linke Göttingen Für „gläsernes Rathaus“

Inklusion und Teilhabe, sozialer Wohnungsbau, kostenloser öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Antifaschismus und Integration von Flüchtlingen sowie Transparenz gegen Filz sind Schwerpunkte im Wahlkampf der Antifaschistischen Linke Göttingen (ALG). Peter Johannsen stellt die Ziele vor.

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700 000 Euro

Peter
Johannsen

Quelle: r

Göttingen. Inklusion und Teilhabe. „Wir stehen für Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe aller am sozialen Miteinander“, erläutert Johannsen. Die ALG setze sich für den Abbau jeglicher Hindernisse ein, die es etwa Menschen mit geringem Einkommen, Geflüchteten oder auch Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen erschwerten, am sozialen, kulturellen oder politischen Leben teilzuhaben.

Sozialer Wohnungsbau. „Wir wollen, dass die Kommune aktiv sozialen Wohnungsbau betreibt und dafür sorgt, dass ungenutzte Immobilien in bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden“, beschreibt Johannsen die ALG-Vorstellungen. Dazu gehöre auch die politische Unterstützung von Instandbesetzungen wie etwa an der Oberen-Masch-Straße 10, wenn private Immobilien-Eigentümer „gesellschaftlich unverantwortlich“ Wohnraum leer stehen ließen. „Wir wollen zudem jährlich fünf Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau in Göttingen aufwenden“, sagt Johannsen.

Kostenloser ÖPNV. „Wir wollen einen kostenlosen ÖPNV in der nächsten Wahlperiode“, sagt Johannsen. Die Einführung könne schrittweise erfolgen.

Praktischer Antifaschismus - faire Integration von Geflüchteten. „Wir stehen für aktiven und praktischen Antifaschismus“, macht Johannsen deutlich. Die ALG kämpfe gegen „jegliche menschenverachtende Einstellungen und Handlungen“. Grundlage menschenverachtender Einstellungen und Handlungen seien Ideologien der Ungleichheit, wie zum Beispiel Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus. Anti-Diskriminierungspolitik müsse immer die gesellschaftlichen Ursachen von Ideologien der Ungleichheit angreifen. Gradmesser und praktischer Ausdruck dieser antifaschistischen Grundeinstellung sei auch die Haltung gegenüber Geflüchteten: „Wir streiten für eine dezentrale und menschenwürdige Unterbringung und gegen entwürdigende Sammelunterkünfte, wie zum Beispiel bei der Siekhöhe. Wir wollen einen respektvollen Umgang mit diesen Neu-Göttingern und werden uns aktiv gegen jegliche Diskriminierung wenden.“

Transparenz gegen Filz. „Wir halten ein ,gläsernes Rathaus‘ für dringend erforderlich, zeigen doch Skandale wie der derzeitige Umgang mit den finanziellen Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung der VHS durch den SPD-CDU-Grünen Aufsichtsrat, dass der lokalen Parteiprominenz ansonsten nicht getraut werden kann, auch nur ihren banalsten Aufgaben nachzukommen“, sagt Johannsen.mib

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