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„Die positiven Beispiele hervorheben“

Johanniter-Jugendpreis „Die positiven Beispiele hervorheben“

Besonderes soziales Engagement von Jugendlichen hat die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Göttingen mit ihrem Jugendpreis 2016 geehrt. Zur Feier im Alten Rathaus kamen rund 100 Gäste.

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Mit dem Jugendpreis 2016 ehren die Göttinger Johanniter Jugendliche, die sich in besonderer Weise sozial engagiert haben. 

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit dem Jugendpreis 2016 ehrten die Göttinger Johanniter Jugendliche, die sich in besonderer Weise sozial engagiert haben. „Wenn die Jugendlichen sich daneben benehmen, wird in den Medien sofort darüber berichtet. Wir wollen mit dieser Preisverleihung die positiven Beispiele hervorheben“, erklärt Sebastian Plath, Mitglied der Johanniter und Mitorganisator der Veranstaltung.

Engagement für Flüchtlinge

Vier Bewerber gab es um den Preis: Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums in Duderstadt, die Göttinger Geschwister-Scholl-Schule, die Schüler des Max-Planck Gymnasiums und die Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode. Die Nordhessener Valentin-Traudt-Schule gewann den Jugendpreis für ihr Engagement für Flüchtlinge und bekam 800 Euro. „Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung für nur einen Sieger besonders schwer. Deshalb gab es für die anderen drei Platzierten jeweils auch eine Belohnung von 200 Euro. Damit möchten wir sie motivieren, sich weiter zu engagieren“, meint Renate von Stockhausen, Mitglied der Jury.

„Ich freue mich sehr über den Preis. Am Anfang habe ich mich gefragt, ob wir mit den Flüchtlingen klarkommen, aber nach einer Zeit hatten wir alle Spaß“, sagt Natalie Pategewsky, Schülerin der Valentin-Traudt-Schule. „Wir werden das Geld zum Beispiel für Ausflüge mit den Flüchtlingen verwenden“, fügt die 16-Jährige hinzu.

Musik von den "Swinging Amatörs"

Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung der nicht anwesenden 16-jährigen Schülerin Franca Wurps. Die Göttingerin engagierte sich besonders bei der Flüchtlingsarbeit im Rosdorfer Flüchtlingslager. Außer Musik von der Göttinger Band "Swinging Amatörs" gab es unter anderem auch eine Begrüßungsrede von Stadtrat Siegfried Lieske (Grüne), der den verhinderten Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) vertrat.

von Alisa Altrock

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