Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Diskussion um Grüngürtel im Göttinger Süden

Mehr Wege, aber keine Parkplätze Diskussion um Grüngürtel im Göttinger Süden

„Wir wollen nicht alles umkrempeln, aber schrittweise kleine lohnende Veränderungen vornehmen“, versicherte Rolf Becker. Mehrfach musste der Fraktionschef der Grünen im Göttinger Rat am Mittwoch Sorgen über einen Masterplan „Grüngürtel im Göttinger Süden“ zurückweisen.

Voriger Artikel
Feuer auf Dachbalkon in Weende
Nächster Artikel
Unbekannte stecken Müllcontainer und Klo an

Diskussion um den Masterplan „Grüngürtel im Göttinger Süden“ im Rat der Stadt Göttingen.

Quelle: r

Göttingen. Die Göttinger Grünen wollen den gesamte Außenbereich im Süden der Stadt als Grüngürtel für Naherholung, Sport und Naturgenuss aufwerten, dabei aber die vorhandenen Strukturen erhalten. Erste Überlegungen dazu diskutierten sie mit Planern und etwa 60 Besuchern einer Podiumsveranstaltung. Als Basis ihrer langfristig angelegten Idee sehen sie einen neuen Landschaftsplan, die die Stadt zurzeit erstellt. Darin seien bereits Vorschläge für die künftige Entwicklung der Landwirtschaft, für den Artenschutz und für Erholung enthalten, bestätigten Stadtbaurat Thomas Dienberg und der beauftragte Landschaftsplaner Henning Gödecke. Noch besser als bisher angenommen und auch genutzt werde das Areal aber nur, wenn gute Wege die Bereiche verbinden, ergänzte die Landschaftsarchitektin Johanna Sievers. Viele Ideen für mehr naturnahe Bereiche am Leineufer und einen schonende Bodennutzung ließen sich aber nur umsetzen, „wenn Sie die Flächen von den Landwirten kaufen oder die Landwirte für Ernteverluste entschädigen“, mahnte sie.

Grundsätzlich lobten die meisten Gäste den Vorstoß der Grünen, auch wenn einige zunächst fürchteten, dass neue Straßen gebaut, Plätze für Sport und Freizeit angelegt und gar ein Park angelegt werden solle. Mehrere Gäste wünschten sich an erster Stelle, dass die vorhandenen Wege in der Feldflur teilweise ausgebessert, ausgeschildert und durch neue Querverbindungen ergänzt werden. Umstritten waren Vorschläge von Gästen, außer stadtnahen Parkplätzen für Park&Ride-Verkehr auch Parkraum für Erholungssuchende anzulegen. Und der Ortsbürgermeister von Diemarden, Martin Worbes (Grüne), bat darum, die Nachbargemeinden einzubeziehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen