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Diskussion um IWF-Gelände am Nonnenstieg geht weiter

"Sachlich und konstruktiv" Diskussion um IWF-Gelände am Nonnenstieg geht weiter

In einer mehr als vierstündigen Sitzungen haben Vertreter der zwei Bürgerinitiativen und der städtischen Bauverwaltung, externe Planer, der Investor sowie Politiker des Bauausschusses am Montagnachmittag über die Zukunft des ehemaligen IWF-Geländes diskutiert.

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IWF-Gelände: Um die Zukunft des Geländes am Nonnenstieg wird weiter diskutiert.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. In dem "sachlichen und konstruktiven Gespräch", so Stadtbaurat Thomas Dienberg am Abend, haben die verschiedenen Interessengruppen ihre unterschiedlichen Postionen deutlich gemacht, aber auch Gemeinsamkeiten herausgearbeitet.

Zu den Gemeinsamkeiten zählen etwa die Festlegung auf Geschosswohnungsbau für das Gelände. Sichtachsen "durch und auf das Gebiet" müssten geschaffen werden. Zudem wurde angeregt die einzelnen Häuser auf dem Gelände unterschiedlich hoch zu bauen. So seien auch Häuser mit sieben oder acht Geschossen denkbar, wenn an anderer Stelle die Geschosse reduziert oder weniger Häuser gebaut würden. Gleichzeitig verständigte man sich darauf, möglichst viele Bäume auf dem Areal zu erhalten und "schützenswerte Flächen" nicht zu zerstören.

Keine Einigung wurden unter den Teilnehmern hingegen bei der Dichte der Bebauung erzielt. Hier widersprechen die Vorstellungen der Bürger denen des Investors. Auch der Abstand der neuen Häuser zum Nonnenstieg ist weiter strittig. Ebenso war die Ästhetik der Architektur ein Streitpunkt. Dienberg machte deutlich, dass diese nicht in einem Bebauungsplan festzulegen sei.

Der Stadtbaurat kündigte an, die Ergebnisse der Sitzung der Politik vorzulegen. Bis zum Herbst wolle die Verwaltung dann einen Entwurf eines Bebauungsplanes errabeiten.

Eine ausführliche Berichterstattung zu den Gesprächsergebnissen folgt.

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