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Diskussion um IWF-Gelände am Nonnenstieg in Göttingen

Noch keine Zustimmung für Gestaltungsvereinbarung Diskussion um IWF-Gelände am Nonnenstieg in Göttingen

Noch gibt es von der Politik keine Zustimmung für eine Gestaltungsvereinbarung „Ehemaliges IWF-Areal“ zwischen der Stadt und der EBR Projektentwicklung GmbH. In der jüngsten Bauausschusssitzung hatten Mitglieder des Gremiums Beratungsbedarf angemeldet.

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Diskussionen gehen weiter: IWF-Gelände am Nonnenstieg.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Denn zusätzlich zu den Änderungen zu Gebäudetypologien und Energiestandards, die bereits in den Entwurf eingeflossen sind, regte Ulrich Holefleisch (Grüne) in der Sitzung an, etwa eine Dachbegrünung festzulegen, mehr gute „Bewegungsräume“ zwischen den Gebäuden zu schaffen oder den Abstand der Neubauten zur Straße weiter zu vergrößern.

Gerd Nier (Die Linke) fand „einiges sympathisch“ an den Vorschlägen der Grünen. Er bedauerte aber, dass die Idee aus den Reihen der Ratspolitiker, die IWF-Gebäude als Flüchtlings- und Studentenunterkünfte zu nutzen, nicht weiter verfolgt wird. Hans Otto Arnold (CDU) äußerte die Vermutung, dass dieser Vorschlag nur lanciert wurde, um die Anwohner, die gegen eine neue Bebauung sind, „ruhigzustellen“.

Auf drei Geschosse beschränken

Die Nonnenstieg-Bürgerinitiative plädierte dafür, die Gebäudehöhen auf drei Geschosse zu beschränken, zudem legte sie großen Wert auf eine exakte Baumkartierung, um erhaltenswerte Einzelbäume besser identifizieren zu können.

Stadtbaurat Thomas Dienberg betonte, dass diese Anregungen der Initiative bei der Auslegung des Bebauungsplanes vorgebracht werden könnten. Der Plan liege voraussichtlich ab Mitte Dezember aus und dann, so Dienberg, wegen der Weihnachtstage länger als die vorgeschriebenen vier Wochen. Er räumte ein, zu Beginn der Planungen zum IWF-Gelände die Öffentlichkeit nicht genügend beteiligt zu haben. „Das haben wir im Laufe der Zeit nachgeholt“, sagte Dienberg.

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