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Don’s Hubraum-Parade

US-Cars in Höckelheim Don’s Hubraum-Parade

Die Fahrt auf dem Highway durch Höckelheim endet vor Don’s Diner in einer Hubraum-Parade. Unter sieben Litern geht hier nicht viel. Chrom blitzt, Lack glänzt und das Gelb eines Schulbusses, der wie ein Saurier der Automobilgeschichte wirkt und doch heute noch so gebaut wird, leuchtet über das Gelände.

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US-Oldie auf US-Oldie: Elias Hunold in der 32er-Ford-Seifenkiste. Markus Thiem schaut zu.

Quelle: Gückel

Höckelheim . Es ist Sommerparty bei Marco Fries, „Don“ genannt und ausgewiesener Amerika-Fan.

Bei Gästen mit so viel PS und Platzbedarf passt es, dass die Familie Fries eine Tankstelle, Hotel und eben eine Diner-Bar betreibt. Damit ist man alljährlich Gastgeber des US-Cars-und-Bike-Treffens. Rund 50 Motorräder, überwiegend Harleys, und mehr als 100 US-amerikanische Autos rollen am Wochenende vor.

Zum Beispiel der Pickup von Bernd Gerlach aus Uder, ein Chevrolet, Baujahr 1948. Auf der Ladefläche ein anderer US-Klassiker: ein 32er-Ford, allerdings im Miniformat. Mit dem hat Rainer Döring den Design-Wettbewerb beim Seifenkistenrennen Röhrig im Eichsfeld gewonnen. Beide Eigentümer gehören zur „IG V8“, der Interessengemeinschaft aus dem thüringischen Eichsfeld, die mehr als 30 großvolumige US-Cars fährt oder restauriert hat.

Auch Gastgeber Don versteht etwas von US-Cars. Mit 18 fuhr er sein erstes, lebte dann lange in den USA. Für ihn ist der Ford LTD, Baujahr 1971, mit sieben Litern Hubraum und 450 PS der Star – überwiegend original. Chromglänzend gleich nebenan eine blaue Corvette C3, ein Unikat: die letzte mit echtem Chrom aus 1972. Wieviel PS sie aus sieben Litern auf die Straße bringt, weiß nicht einmal der Fahrer.

Und so rollen den ganzen Tag über Straßenkreuzer, Jeeps, Pickups, Harleys, Mustangs und andere Boliden vor Donn’s Diner vor. Die Fahrer lassen sich einen Hamburger schmecken, machen vielleicht beim Bullriding mit und rollen motorröhrend wieder ab.

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