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Dorfflohmarkt in Herberhausen: Kaufen und verkaufen im ganzen Ort

Kacheln und Kuckuckspfeife Dorfflohmarkt in Herberhausen: Kaufen und verkaufen im ganzen Ort

Eine Kuckuckspfeife, ein Quartettspiel oder doch lieber eine Filmklappe? Am Sonntag konnten kleine Schätze wie diese für wenig Geld erhandelt werden. Die Herberhäuser stellten Tische vor ihre Häuser und boten beim Dorfflohmarkt an, was in Keller, Dachboden oder Kinderzimmer überflüssig geworden ist.

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Dorfflohmarkt in Herberhausen: Überall im Ort verteilt gibt es Stände.

Quelle: Heller

Herberhausen. Überall im Ort verteilt gibt es Stände. Auf dem Tisch von Ute Grothey wartet ein Stück ganz aktuelle Zeitgeschichte auf ein neues Zuhause: „3. Oktober 1990“ steht auf dem Wandteller aus dem Hause Fürstenberg. Auf der Rückseite wird erklärt, dass dieses Teller Nummer 84 ist und in einer Sonderschicht für den Tag der deutschen Einheit vor 25 Jahren gefertigt wurde. Schön ist der Teller nicht, aber sicher selten. „Ich habe ihn von meinen Eltern übernommen, hänge ihn aber nicht auf“, sagt Grothey. Der Teller wandert zurück auf den Tisch zwischen Kerzen und Gläser.

Um 10 Uhr beginnt der Flohmarkt, aber einige Stände werden erst nach und nach aufgebaut. Schon früh dreht Familie Zeidler ihre Runde. Simone Zeidler hat eine kleine gelbe Melitta-Kanne ergattert. „Für nur zwei Euro“, sagt sie stolz. Vater Holger hat zwei Ofenkacheln unterm Arm. Eine mit Brocken-,  die andere mit Roßtrappe-Motiv.  „Die schenke ich einem Freund, der sammelt alles, was mit dem Harz zu tun hat“, sagt er.

Die einen kaufen, die anderen verkaufen. Die Jungs aus der Landwacht kaufen gerade eine Filmklappe am Stand der Familie Klawunn. „Bei uns gibt es E-Gitarren und Star-Wars-Spielzeug“, sagen sie.

Nur Hella-Simone Zeidler hat noch nichts gekauft. Das ändert sich dann aber auch noch. Am Stand von Nicole und Matthias Redick werden neben einer Kuckukspfeife und einem Stempelsatz auch Kinderbücher angeboten. Ein Buch mit der Geschichte der „Apfelmaus“ für einen Euro macht Hella-Simone glücklich. 

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