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Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth soll erhalten bleiben

Rat beschließt Resolution Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth soll erhalten bleiben

Zwar haben die Mitglieder des Rates der Stadt Hann. Münden in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution zur Erhaltung des Karl-Heinz-Herbold-Hauses in Bonaforth gestimmt. Einer Meinung waren die Kommunalpolitiker allerdings nicht. Wohl deshalb hatten die Bonaforther bereits mit mehreren Aktionen für ihr Dorfgemeinschaftshaus gekämpft, zuletzt waren die jungen Kicker des BSV zur Sitzung gekommen.

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Quelle: EF

Hann. Münden.. Die 1970 in einfacher Konstruktion errichtete Immobilie ist seit September vergangenen Jahres wegen starken Schimmelbefalls geschlossen.

Seither können die Sportvereine und Verbände die Räume nicht mehr nutzen, der integrative Kindergarten musste vorübergehend ausziehen, und die Feuerwehrleute müssen seitdem ihre Ausrüstung zuhause lagern. Weil ein Neubau oder eine Komplettsanierung viel zu teuer wären, hatte der Stadtentwicklungsausschuss dem Rat empfohlen, 250 000 Euro in eine Minimalsanierung zu investieren.

Die Finanzierung soll Mitteln des Investitionshilfeprogramms des Landkreises erfolgen. Die gesamten für Hann. Münden vorgesehenen Mittel – 245 800 Euro – sollen somit nach Bonaforth fließen. Gudrun Surup (SPD) sagte, „das sollte es uns wert sein“.

Dass diese Mindestinvestition nicht ausreichen werden, darüber waren sich die Ratsmitglieder nahezu einig. Auch darin, dass die Einrichtung nicht nur für Bonaforth sondern auch für alle Mündener wichtig sei. Markus Jerrentrup (CDU) forderte, dass die bestehende Finanzierungslücke geschlossen, eine Prioritätenliste für das DGH erstellt und eine definierte Beschreibung der Bonaforther Eigenleistung erstellt wird.

Lena Kürschner (Grüne) betonte, dass eine „nachhaltige Lösung nicht in so kurzer Zeit vom Zaun gebrochen werden könne“. Peter Sinning (BFMÜ) glaubt, dass mit dem vorhandenen Geld eine langfristige Lösung zu ermöglichen sei. Die am Ende einstimmig verabschiedete Resolution soll dem Bürgermeister als gemeinsame Willenserklärung an die Hand gegeben werden, um Fördermittel an anderer Stelle einzuwerben.

Bürgermeister Wegener sagte zu, bei denen, die Fördertöpfe auf Landes- und Bundesebene verwalten, Mittel einzufordern.

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