Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Dortmunder Architekten gewinnen Planungswettbewerb für Appartmenthaus in Göttingen

Dortmunder Architekten gewinnen Planungswettbewerb für Appartmenthaus in Göttingen

Die Gerber Architekten GmbH hat den Planungswettbewerb Göttinger Wohnungsgenossenschaft für das entlang der Bundesstraße 27 geplante Appartementhaus am Rudolf-Stich-Weg gewonnen. Die Dortmunder setzten sich mit ihrem Entwurf gegen 168 Mitbewerber aus Göttingen, ganz Deutschland und dem europäischen Ausland in dem offenen und anonymen Wettbewerb durch. Gerber Architekten haben in Göttingen bereits die Universitätsbibliothek entworfen.

Voriger Artikel
Milde Strafen für Göttinger Betrügerpaar mit Baby
Nächster Artikel
Grundschule und Stadtteil Göttingen-Leineberg feiern 50-jähriges Bestehen

Platz für bis zu 178 neue Wohnungen soll das Appartementhaus zwischen Bundesstraße 27 und dem Rudolf-Stich-Weg bieten.

Quelle: C4C

Weende. Die Göttinger Wohnungsgenossenschaft plant auf dem rund 6000 Quadratmeter großen Grundstück bis zu 178 Appartements mit je 28 Quadratmeter Wohnfläche inklusive Serviceeinrichtungen sowie Fahrrad- und PKW-Stellplätzen. 15 Millionen Euro soll der Komplex kosten. Baubeginn ist für Anfang 2016 geplant.

„Die städtebauliche Struktur gliedert sich gut proportioniert in drei Hofgebäude und ein Kopfgebäude“, urteilt die Wettbewerbsjury über den Siegerbeitrag. Das Kopfgebäude markiere eine „städtebauliche Dominante“ an der Kreuzung als Quartierseingang. Das westliche Ende des Baukörpers passe sich leicht der Nachbarschaft an. „Die Grundrisse in den Apartments sind gut organisiert und zeigen in Kombination eine attraktive Vielfalt“, heißt es in der Jurybegründung. Zur Jury gehörten Baudezernent Thomas Dienberg und Stadtplanerin Karen Hoffmann für die Stadt Göttingen, Christian Henze, Vorsitzender des Bauausschusses, die beiden Architekten Stefan Forster (Frankfurt am Main) und Ingo Kanehl (Köln) sowie die Genossenschaftsvorstände Michael Przibilla, Carlo Scherrer und Henning Schreiber.

Christopher Schriner vom Büro C4C, das den Wettbewerb betreut hat, bescheinigt ihm ein „sehr, sehr hohes Niveau“. Dass für ein Studentenwohnheim ein offener Wettbewerb gewählt wurde, sei sehr selten. Und oft nur bei bedeutenden, öffentlichen Gebäuden der Fall.

Eine Ausstellung zum Wettbewerb ist ab Freitag, 24. April,  bis zum 6. Mai im Foyer des Neuen Rathauses in Göttingen zu sehen. Eröffnung ist am Freitag um 15 Uhr. Die 14 Entwürfe, die es in die zweite Wettbewerbsphase geschafft haben, werden detailliert vorgestellt. Auch die übrigen 155 eingegangenen Beiträge sind zu sehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis