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Dransfeld: Gleichstellungsbeauftragte und Bäckerei machen gemeinsame Sache

„Gewalt kommt nicht in die Tüte“ Dransfeld: Gleichstellungsbeauftragte und Bäckerei machen gemeinsame Sache

„Laut Statistik ist jede vierte Frau in Deutschland einmal im Leben von physischer oder psychischer Gewalt betroffen“, sagt Bettina Aue. Deshalb haben sich die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Dransfeld und ihre Kolleginnen Magdalena Zynda-Elst (Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Rosdorf) sowie Julia Bytom (Stadt Hann. Münden) eine besondere Aktion ausgedacht:

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„Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“: Bettina Aue, Julia Bytom und Magdalena Zynda-Elst mit Botschaft auf Brötchentüten.

Quelle: Rudolph

Dransfeld. Am Dienstag, den 25. November, werden anlässlich des Gedenktags „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ 1200 Brötchentüten der Bäckerei Ruch mit einem großen neongrünen Aufkleber versehen sein.

Auf dem Aufkleber steht die Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“, weiterhin eine Reihe von Anlaufstellen für betroffene Frauen.  „Mit dem Aufkleber wollen wir Menschen ansprechen, die wir sonst nicht erreichen würden“, sagt Zynda-Elst, während Bytom betont, dass die Nachfrage nach Beratung immer mehr zunehme.

Am 25. November soll vor den Rathäusern zusätzlich eine Fahne wehen, auf der „für ein Leben ohne Gewalt“ steht. Der Gedenktag geht auf den Tod der drei Schwestern Mirabel zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik von Angehörigen des Geheimdiensts vergewaltigt, gefoltert und ermordet wurden.

Von Hauke Rudolph

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