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Dransfeld: Ratsunterlagen nicht mehr per Post

Papierlos Dransfeld: Ratsunterlagen nicht mehr per Post

Einstimmig hat der Rat der Stadt Dransfeld beschlossen, ab dem 1. November auf den postalischen Versand von Rats- und Ausschussunterlagen zu verzichten. Grund: Im Frühjahr ist das Ratsinformationssystem eingeführt worden, das Einladungen oder Vorlagen in digitaler Form bereithält.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Dransfeld. Stadtdirektor Marco Gerls bezifferte die zu erwartende Kosteneinsparung durch Verzicht auf Ausdrucke, Postversand und die damit eingesparte Arbeitszeit in der Verwaltung auf rund 5000 Euro jährlich. Jan-Thomas Geyer (CDU), der die Sitzung leitete, wies darauf hin, dass der Verzicht auf den postalischen Dokumentenversand ein Teil der Haushaltskonsolidierung sei. Die CDU-Fraktion hatte das mit einen entsprechenden, fast gleichlautenden und zeitgleichen Antrag wie die Gruppe SPD/FWGD angeschoben. Während sich die Kommunalpolitiker schnell auf die digitale Zukunft geeinigt hatten, kommentierte ein älterer Bürger Dransfelds den Verzicht auf Papierunterlagen: „Dann kommt ja gar keiner mehr in die Sitzung.“

 
Die Ratsmitglieder erhalten als Ausgleich für die erforderliche Nutzung eigener Medien und den Druck der Dokumente eine monatliche Pauschale in Höhe von jeweils acht Euro. Die Geschäftsordnung soll entsprechend geändert werden. Danach erhöht sich die monatliche Aufwandsentschädigung für Ratsleute auf 34 Euro.

 
Ratsfrau Marianne Rohrberg (SPD/FWG) legt zum Jahresende 2015 ihr Mandat nieder. Ihre Verabschiedung und die Benennung ihres Nachrückers soll im Januar erfolgen. be

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