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Dransfeld will 2015 schwarze Zahlen schreiben

Überschuss in Sicht Dransfeld will 2015 schwarze Zahlen schreiben

Die Stadt Dransfeld hat noch keinen Haushaltsplan für dieses Jahr. Geschuldet ist das den Verhandlungen mit dem Land über einen Zukunftsvertrag. Der steht jetzt, aber einen Termin für die Unterschrift des Innenministers gibt es noch nicht.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Dransfeld. Zum Auftakt der Etatberatungen in der Stadt für den Doppelhaushalt 2014/15 billigte der Stadtentwicklungsausschuss den Entwurf der Verwaltung einstimmig.

2014 rechnet die Verwaltung noch mit rund 200 000 Euro Defizit. 2015 soll ein Plus von rund 50 000 Euro entstehen. Um die Bedingungen des Zukunftsvertrages für eine Entschuldung einzuhalten, sollen Gewerbe- und Grundsteuern 2015 deutlich steigen.

Die anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde billigten bereits die vorgegebenen Mindestsätze. Rund 5,6 Millionen Euro sollen Anfang 2015 aus dem Entschuldungshilfetopf fließen. Das sind 75 Prozent der bis Ende 2009 aufgelaufenen Defizite von Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden.

Defizit senken

Die Stadt muss das Defizit des Stadthallenbetriebes deutlich senken. Sollte das nicht gelingen und auch kein Verkauf zustande kommen, muss die Stadt laut Zukunftsvertrag die Steuerschraube zusätzlich befristet anziehen. Laut Etatentwurf betragen die ordentlichen Aufwendungen für 2014 knapp 5,3 Millionen Euro. Für 2015 ist bislang nur eine geringfügige Steigerung eingeplant.

Vorgesehen ist unter anderem eine Dachsanierung am Dorfgemeinschaftshaus Varmissen für 19 000 Euro. Das Dorfgemeinschaftshaus in Bördel soll mit 5000 Euro bedacht werden. Ob ein Wirtschaftsweg saniert wird, über den der Weser-Harz-Heide-Radweg verläuft, ist fraglich.

Laut Verwaltung kostet eine Deckensanierung 69 000 Euro, ein Vollausbau 108 000 Euro. Stadtdirektor Thomas Galla (CDU) verwies auf die Alternativroute weiter nördlich der Stadt über Ossenfeld.

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