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Dransfeld zu Regionalem und Landes-Raumordnungsprogramm

„Entwicklung muss möglich sein“ Dransfeld zu Regionalem und Landes-Raumordnungsprogramm

Das Thema bewegt die Kommunen: Zurzeit werden im Landkreis Göttingen Stellungnahmen zum Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Göttingen (RROP) und zum Landes-Raumordnungsprogramm (LROP) vorbereitet.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Dransfeld. Auch die Samtgemeinde Dransfeld sieht den Worten von Bürgermeister Mathias Eilers (SPD) zufolge, ihre Entwicklungsmöglichkeiten in Gefahr. Das geht aus der abgestimmten Stellungnahme der Samtgemeinde, die am Dienstagabend in einer gemeinsamen Ausschusssitzung von Bau-, Planungs- und Umweltausschuss sowie Finanzausschuss vorgestellt und einstimmig gebilligt wurde, klar hervor.

Das LROP sehe eine wesentliche Reduzierung der Flächeninanspruchnahme vor. Aber, so Eilers, die Entwicklung der Gemeinde etwa durch Ausweisung neuer Gebiete, müsse weiter möglich sein, wolle man die vorhandene Infrastruktur auch weiterhin auslasten. Einschränkungen außerhalb der sogenannten Grundzentren will die Samtgemeinde nicht hinnehmen.

Darüber hinaus werde bei der Siedlungsentwicklung der laut RROP vorgesehene Ausgleich bei Neuausweisungen von weniger als 0,5 Hektar Fläche abgelehnt. Damit würde die Bauleitplanung von den Gemeinden zum Landkreis wechseln, was aus Sicht der Samtgemeinde „ein Eingriff in die gemeindliche Planungshoheit“ sei.

Im Übrigen müsse im Gebiet der Samtgemeinde die Besonderheit der bestehenden Verflechtungen in zwei Bereiche berücksichtigt werden: die Gemeinde Scheden zu Hann. Münden und die Stadt Dransfeld zu Göttingen. Somit hätte die Samtgemeinde zwei Grundzentren.

Vorgaben im Flächennutzungsplan machen

In Bezug auf die Versorgungsstrukturen des Einzelhandels sei seitens des Kreises vorgesehen, die restriktive Grenzregelung für Einzelhandel bis 800 Quadratmeter anzuheben, da diese nicht mehr zeitgemäß ist. Supermärkte forderten indes Verkaufsflächen von mindestens 1000 Quadratmetern und mehr.

Zum Thema Windenergie „wollen wir Vorgaben im Flächennutzungsplan machen“, sagte Eilers. Ziel sei, Potenzialflächen der Samtgemeinde (nördlich von Jühnde und Dransfeld) mit denen des Landkreises (nördlich von Jühnde und südlich von Scheden) „dahingehend abzustimmen, dass der Kreis den Planungen der Samtgemeinde folgt“.

Schedens Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling hat alle Bürgermeister des Landkreises zu einem „Forum der Dörfer und Gemeinden“ eingeladen. Am Freitag, 28. November, soll um 15.30 Uhr in der Spielmannhalle in Jühnde ein gemeinsames Resolutionspapier zu RROP und LROP verabschiedet werden.

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