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Dransfelder Baugebiet okay

Ablehnung der „Zaunstätte“ beruht auf Missverständnis Dransfelder Baugebiet okay

Die Stadt Göttingen nimmt ihre Einwände gegen das Baugebiet „Zaunstätte“ in Dransfeld zurück. Die Stadtverwaltung sei von falschen Voraussetzungen ausgegangen, erklärt Stadtbaudezernent Thomas Dienberg.

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Die Stadt Göttingen nimmt ihre Einwände gegen das Baugebiet „Zaunstätte“ in Dransfeld zurück.

Quelle: Vetter

Dransfeld/Göttingen. Die Göttinger Stadtverwaltung hatte sich in einer Stellungnahme gegen das Baugebiet im Westen der Stadt Dransfeld ausgesprochen. Das Angebot ziele darauf ab, Nachfrage aus dem Göttinger Stadtgebiet abzuziehen. Daraufhin hatte die Göttinger Kreisverwaltung kritisiert, ausreichender Wohnraumbedarf solle ein gemeinsames Anliegen von Stadt und Landkreis sein.

Das Ganze, erklärt Baudezernent Dienberg nun, beruhe auf einem „großen Missverständnis“. Die Göttinger Stadtverwaltung sei davon ausgegangen, die Dransfelder Verwaltung wolle zu den im Flächennutzungsplan vorhesehenen acht Hektar Baugebiet eine ähnlich große Fläche zusätzlich bereitstellen, meint Dienberg.

Aktuelle Unterlagen wiesen jedoch aus, dass in Dransfeld derzeit nur gerade 0,9 Hektar Neubaufläche vorhanden seien. Damit habe die Stadt Göttingen kein Problem – und auch nicht damit, dass nun acht Hektar hinzu kommen sollen. Die Einwände der Stadt gegen das Baugebiet Zaunstätte seien damit hinfällig.

Ein entsprechendes Schreiben werde er demnächst an die Stadt Dransfeld schicken, kündigt Dienberg an. Der Göttinger Verwaltung sei „ein gutes Verhältnis zu den Nachbargemeinden wichtig“.

Die ursprüngliche Haltung der Stadt hatte Kritik hervorgerufen. So erklärte Norbert Ullrich, neuer Sprecher der Partei Alfa, „die Stadt Göttingen müsste froh sein, wenn Umlandgemeinden wie Dransfeld Baugebiete planen und so ein wenig Druck vom Göttinger Wohnungsmarkt nehmen”.

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