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Dransfelder Hunderunde wünscht sich stadtnahe Hundewiese

Grundstück gesucht Dransfelder Hunderunde wünscht sich stadtnahe Hundewiese

Etwa 380 Hundehalter gibt es zurzeit in der Stadt Dransfeld einschließlich ihrer Ortsteile. Einige von ihnen treffen sich sonntags zu gemeinsamen Spaziergängen mit ihren Tieren. Sie nennen sich Dransfelder Hunderunde.

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Jörg Sauerland mit seinem Mischlingshund Lakota auf einer der Wunschwiesen neben dem Osterfeuerplatz.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. Am liebsten würden sie ihre Vierbeiner frei laufen lassen, sagt Hundehalter Jörg Sauerland. Doch während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit (vom 1. April bis zum 15. Juli) gilt Anleinpflicht. Deshalb sucht die Hunderunde ein geeignetes Gelände für eine offizielle Hundewiese.

Sauerland hat jetzt einen entsprechenden öffentlichen Aufruf gestartet. Eine potenzielle Fläche sieht er etwa im Bereich des alten Sportplatzes zwischen Osterfeuerplatz und Bahndamm. Die Fläche sei an einen auswärtigen Landwirt verpachtet und werde als Brachfläche genutzt.

Nach Angaben Sauerlands hätte der Landwirt zwar nichts dagegen, wenn die Dransfelder dort ihre Hunden laufen lassen würden, aber einen Zaun um das Gelände lehne er ab. Überhaupt sollte die Hundewiese eingezäunt sein, meint Sauerland – nicht nur um seinen vier Monate alten Rüden Lakota sozusagen im Zaun zu halten.

Die Hunderunde müsste auf dem Weg zu einer Hundewiese einige Hürden meistern. Laut Auskunft von Dirk Aue, Leiter des Dransfelder Bauamtes und selbst Hundehalter, gelte es, Bebauungsplan-rechtliche Dinge zu klären. In einem allgemeinen Wohngebiet gebe das Baugesetz eine Hundewiese zum Beispiel nicht her, so Aue. Außerdem wären weitere Vorschriften zu beachten. Er unterstütze die Hunderunde „ideell“, sagt Aue, bislang sei die Hundewiese aber daran gescheitert, dass es kein geeignetes Grundstück gab.

Sauerland indes hofft weiter. Dabei hat er weitere potenziell in Frage kommende Wiesen im Auge. Das betreffende 300 Quadratmeter große Grundstück im Nordosten der Stadt stehe zum Verkauf, sagt Sauerland, „aber das ist für uns zu teuer“.

Kontakt: Jörg Sauerland, Telefon 0 55 02 / 94 47 43.

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