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Dreharbeiten in Schleifmittelfabrik Hann. Münden

„Chain“: Visitenkarte für größere Projekte Dreharbeiten in Schleifmittelfabrik Hann. Münden

Jakob Gisik ist ein Visionär, und vermutlich träumt er auch insgeheim von Hollywood. Der gebürtige Reinhardshagener, der in Hann. Münden gelernt und in Kassel die Firma Jakale Film gegründet hat, ist Produzent und Regisseur des Kurzfilms „Chain – Schatten der Verzweiflung“, für den die wesentlichen Szenen in Hann. Münden entstanden sind.

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Die Macher von „Chain“: Marco Mansheimer, Andreas Friedrichs und Jakob Gisik (von links). Hinzmann

Hann. Münden. Der knapp über 40 Minuten lange Film soll Gisik und seinem Team als „Visitenkarte für größere Projekte“ dienen.

Die Macher von „Chain“ sind neben dem 35-jährigen Produzenten und Regisseur Gisik Produktionsleiter Marco Mansheimer – der 36-Jährige wurde in Hann. Münden geboren und hat dort „gelernt und gewohnt“ – und der 47 Jahre alte gebürtige Göttinger Andreas Friedrichs, der mit seinem Mündener Unternehmen Youman Media beim Projekt „Chain“ die als Music Director arbeitet und für das Sounddesign zuständig ist.

„Chain“ erzählt die Geschichte eines Protagonisten, der angekettet in einem dunklen Kellerraum erwacht. Gespielt wird der Adrenalinjunkie und erfolgreiche Geschäftsmann, wie Mansheimer erläutert, von Andreas Pape. Den idealen dunklen Kellerraum fand das Team in der ehemaligen Schleifmittelfabrik C.F. Schröder in Münden. Dort wurde an zwei Wochenenden gedreht, wobei sich einige Szenen „on the flow“ entwickelt hätten.

In Kürze sollen noch weitere Drehrunden folgen, in denen ein Fallschirmsprung gefilmt werden soll. Dafür haben sich die Filmemacher den Flughafen Kassel-Calden ausgeguckt. Noch auf der Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit seien sie für eine Erotik-Szene.

Um die Nachbearbeitung von „Chain“ zu finanzieren, sagt Mansheimer, wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Dabei werben die Filmemacher im Internet um finanzielle Unterstützer des Projektes. Um weitere Investoren wollen Gisik, Mansheimer und Friedrichs im Mai auch in Göttingen werben.

Friedrichs bezeichnet das Projekt „Chain“ als Wegbereiter. „Hier können wir zeigen, was wir drauf haben“. Und Visionär Gisik träumt davon, mit seinen  Filmen Geld zu verdienen und einen kompletten Spielfilm zu machen. Vielleicht sogar in Hollywood...

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