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Dreharbeiten in St. Andreasberg für ARD-Film „Böse Wetter“ beginnen

Unter Tage mit Götz George Dreharbeiten in St. Andreasberg für ARD-Film „Böse Wetter“ beginnen

Klappe und Action: Die Dreharbeiten in St. Andreasberg zum ARD-Film „Böse Wetter“ mit Götz George und Gudrun Landgrebe haben begonnen. Inszeniert wird die Geschichte von Tatort Regisseur Johannes Grieser. Die Lehrbergwerk Grube Roter Bär dient als Kulisse für eine Szene des Familiendramas im Bergbau-Milieu.

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Matthias Koeberlin und Catherine Bode: im Hintergrund geht die Crew zum Drehort- die Lehrbergwerk-Grube Roter Bär.

St.Andreasberg. „In der nächsten Szene wird ein Erkundungsroboter in die Grube geschickt“, erklärt Produzent und Co-Autor, Michael Gebhard. Eine entscheidende Szene, denn dieser Roboter wird in der Mine entdecken, was die Dramaturgie des Films ins Rollen bringt.

Darsteller in dieser Szene sind Catherine Bode und Matthias Koeberlin. Auf dem Weg zum Set winken sie noch kurz ein paar Zuschauern und verschwinden im abgesperrten Bereich. „Jetzt geht`s los“, ruft Gebhard mahnend. Alle die nichts mit der Produktion zu tun haben, müssen Abstand halten. Zu groß ist die Gefahr, dass das Geräusch einer Kamera oder ein unachtsames Räuspern, die Szene unbrauchbar macht.

St. Andreasberg ist für Gebhard ein hervorragender Drehort: „Wir haben hier alles was wir brauchen, schöne Natur mit Bergbau-Flair und hilfsbereite Leute“, sagt er. Die Vorbereitungen hingegen beschreibt er als schwierig. „Sie glauben nicht, wie schwer es ist, in dieser Gegend geeignete Produktionsbüros zu finden“, sagt er. Das Location-Scouting, die Suche nach geeigneten Drehorten, sei dagegen einfach gewesen.

Auf einem anliegenden Parkplatz stehen die Wohnwagen der Darsteller – das Basislager. Ein  9-jähriger Junge namens Claudio Schulte sitzt mit ein paar Gleichaltrigen an einem Campingtisch und unterhält sich. „Das ist übrigens unser Hauptdarsteller“, sagt Gebhard plötzlich. Er spielt Valentin, den Sohn von Götz Georges Charakter.

Wie es gelungen ist, Götz George für die Rolle des Bergbau-Barons Ferdinand Türnitz zu gewinnen, erklärt Gebhard grinsend: „Sie müssen ihm ein gutes Buch vorlegen“, sagt der Co-Autor. Nach Plan sollten die Dreharbeiten Mitte Oktober beendet sein. Der Sendetermin steht noch nicht fest. „Auf jeden Fall an einem Samstag und ab 20.15 Uhr“, verrät Gebhard. kw

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