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Dreharbeiten mit Conny Froboess und Rex Gildo in Eberhausen

Schauspieler aus der Nähe miterlebt Dreharbeiten mit Conny Froboess und Rex Gildo in Eberhausen

„Ich habe sie gesehen“, ruft Elke Seitz. „Conny Froboess und Rex Gildo – in einem roten MG-Cabriolet haben sie gesessen.“ Nicht nur die 70-Jährige, deren Mädchenname Schuhmacher ist, kann sich an die beiden Stars und an die Dreharbeiten zum Film „Ja, so ein Mädchen mit 16“ erinnern.

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Aus privatem Fundus: Foto von den Dreharbeiten in Eberhausen zu dem Film „Ja, so ein Mädchen mit 16“ im Jahr 1959.

Quelle: Piszczek

Eberhausen. Auch viele andere Eberhäuser haben miterlebt, wie in ihrem Dorf im Jahre 1959 die Musik-Schmonzette gedreht wurde.

Und darum sind am Sonnabendabend auch rund ein Drittel der etwa 300 Einwohner ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um sich den Film anzuschauen. „Es handelt sich um eher seichte Unterhaltung, wie sie damals, als die Menschen die harten Kriegsjahre vergessen wollten, so beliebt war“, sagt Hartmut Koch, der den Streifen im Fundus eines befreundeten Film-Sammlers entdeckte.

Zum Inhalt: die 16-jährige Waise Conny erweicht das harte Herz ihres Großvaters Franz, lernt nebenbei den jungen Jazzmusiker Rex kennen und lieben und startet selbst eine große Schlagerkarriere. Nicht gerade Charlie Chaplin oder Reiner Werner Fassbinder, aber die waren ja auch nie in Eberhausen.

Und schließlich ging es auch nicht darum, sich ein cineastisches Meisterwerk anzusehen, sondern um die Erinnerungen. So berichtet Günter Bergmann (66), dass Walter Gross einen Unfall baute: „Ein Bauer zog den Wagen mit dem Traktor aus dem Graben, zum Dank lud ihn der Schauspieler in die Gastwirtschaft Zierenberg ein.“

Margit Piszczek (65) erzählt, dass Lehrer Hohlbein wegen der Dreharbeiten allen Kindern einen Tag frei gab, und Waltraud Thomas erinnert sich an die Tanzszenen: „ich hab sie aus nächster Nähe miterlebt.“ Einige Besucher hatten sogar Fotos von den Dreharbeiten dabei: „einmalige filmhistorische Dokumente“, sagte Koch.

Von Hauke Rudolph

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