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Drei Bewerber für Naturschutzamt

Stadt Göttingen Drei Bewerber für Naturschutzamt

Drei Bewerber wollen für die nächsten fünf Jahre Naturschutzbeauftragte der Stadt Göttingen werden. Das teilte am Dienstag Umweltdezernent Thomas Dienberg mit. Zugleich verteidigte er die Neuausschreibung des Ehrenamtes.

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Göttingen. Es sei das übliche, offene und transparente Verfahren, erklärte Dienberg zur Ausschreibung der Stelle. Die Benennung erfolge immer für fünf Jahre. Die Amtszeit von Britta Walbrun gehe jetzt zu Ende. Sie habe bereits im Vorfeld Interesse bekundet und sich auch erneut beworben, bestätigte Dienberg im Umweltausschuss des Rates.

Zugleich sicherte er auf Nachfrage des Vorsitzenden Hans-Georg Scherer (CDU) zu, die Umweltpolitiker bei der Entscheidung einzubeziehen. Das Vorschlagsrecht liege bei der Verwaltung, er strebe aber eine einvernehmliche Lösung an.

Kritik an der Neuausschreibung

Im Ausschuss warb Hans Günther Joger als beratender Vertreter der Naturschutzverbände für eine Wiederwahl Walbruns. Es sei nicht einfach, für ein Ehrenamt ohne Bezahlung so engagierte Menschen zu finden. Zuvor hatte bereits die Piratenpartei die Neuausschreibung kritisiert. Es sei unverständlich, dass die Verwaltung Arbeitszeit in ein Ausschreibungsverfahren investiere, wenn die Amtsträgerin bereits eine Fortführung erklärt habe.

Walbrun sei als Naturschutzbeauftragte der Stadt seit fünf Jahren couragierte Fachfrau in den Ausschüssen und oftmals „die natürliche Stimme der Vernunft bei vielen SPD- und investorgesteuerten Bauprojekten“, sagte Martin Rieth, Fraktionsvorsitzender der Piratenpartei. Naturschutzbeauftragte sollen Behörden und Politik beraten, auf Missstände hinweisen sowie zwischen Politik, Verwaltung, Bürgern und Umweltverbänden vermitteln.

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