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Drei Bewerberinnen in engerer Auswahl

Frei werdende Spitze des Kultur- und Sozialdezernats Göttingen Drei Bewerberinnen in engerer Auswahl

Für die frei werdende Stelle an der Spitze des Kultur- und Sozialdezernates der Stadt Göttingen stehen drei Frauen in der Endauswahl: Eva Bender, Petra Broistedt und Dagmar Vogt-Janssen. Auf den Dezernentenposten hatten sich nach Angaben der Stadtverwaltung 47 Interessenten beworben.

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Eva Bender, Petra Broistedt und Dagmar Vogt-Janssen sind noch im Rennen um die Nachfolge von Schlapeit Beck (Foto).

Quelle: Archiv

Göttingen. Im Herbst endet die Amtszeit der Stadträtin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD). Sie ist seit 1988 Dezernentin der Stadt, seit 2002 zuständig für die Bereiche Kultur und Soziales. Anfang März hatte die Verwaltung den frei werdenden Posten ausgeschrieben. Beworben hatten sich darauf zwölf Frauen und 35 Männer. Der Oberbürgermeister hat laut Kommunalverfassung das Vorschlagsrecht für eine abschließende Entscheidung im Rat. Jetzt hat er zunächst drei Bewerberinnen in die engere Wahl gezogen.

Eva Bender (Jahrgang 1981) arbeitet als Bereichsleiterin Schulplanung und pädagogische Programme bei der Stadt Hannover. Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin hat an der Georg-August-Universität in Göttingen studiert und war anschließend Referentin für Kultur, Schule und Jugend sowie Geschäftsführerin der SPD-Ratsfraktion in der Landeshauptstadt. Petra Broistedt (Jahrgang 1964) ist gegenwärtig Kreisrätin beim Landkreis Hameln-Pyrmont und zuständig für die Aufgabenbereiche Inklusion, Bildung, Jugend, Soziales, Planen und Bauen sowie für die Stabsstelle Migration und Teilhabe. Zuvor war die diplomierte Sozialpädagogin Leiterin des Fachdienstes „Besondere soziale Dienste“ bei der Stadt Göttingen sowie Frauenbeauftragte und Persönliche Referentin des Landrats beim Landkreis Holzminden. Dagmar Vogt-Janssen (Jahrgang 1960) leitet den kommunalen Seniorenservices der Stadt Hannover. Die Juristin und Gesundheitswissenschaftlerin hat vorher unter anderem leitend in der Landesagentur für Generationendialog Niedersachsen gearbeitet.

Gesucht wird laut Ausschreibung eine Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Leitung einer größeren Organisationseinheit, die über einen passenden Bildungsabschluss im Bereich Kultur und Soziales verfügt und die Fähigkeit zu wirtschaftlichem Denken sowie zu einem konstruktiven Umgang mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit mitbringt.

Der Oberbürgermeister werde die drei Bewerberinnen jetzt zu Vorstellungsgesprächen in den Fraktionen des Rates eingeladen. Abschießend werde er seinen Vorschlag in der Junisitzung des Rates zur Wahl stellen.

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