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Drei Forderungen zum geplanten Höchstspannungsleitungs-Bau in Göttingen

Stromkabel unter die Erde Drei Forderungen zum geplanten Höchstspannungsleitungs-Bau in Göttingen

Unterirdischer Trassenverlauf, Ausgleichsmaßnahmen wie Pflanzungen von Bäumen und keine Übergabestation in Grone: Diese drei Forderungen hat der Ortsrat Grone im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar, die auch über Groner Gebiet führen soll, aufgestellt.

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Mehr als ein Strich in der Landschaft: Schon jetzt, wie hier bei Sehnde, prägen Strommasten vielerorts das Bild.

Quelle: dpa

Göttingen. Stadtplaner Hans-Dieter Ohlow vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung der Stadt bezeichnete die Forderungen als „symbolisch“, der Ortsrat habe keine rechtliche Handhabe. So könnten beispielsweise die Ausgleichsmaßnahmen nicht nur außerhalb Grones, sondern unter Umständen sogar außerhalb Göttingens umgesetzt werden. Er habe allerdings ein Gespräch mit dem zuständigen Projektleiter des Unternehmens Tennet, das die Höchstspannungsleitung baut, geführt.

Darin habe sich dieser als gesprächs- und kompromissbereit gezeigt. Er habe auch gesagt, dass die geplante Übergabestation kein – wie von  unterschiedlichen Seiten in den Raum gestellt – 40 mal 60 mal 20 Meter hohes Gebäude ist, sondern ein Bau, der höchstens die Dimensionen einer kleinen Garage erreicht.

Die geplante rund 230 Kilometer lange Höchstspannungsleitung soll das Umspannwerk in Wahle (bei Braunschweig) mit dem Umspannwerk Mecklar (bei Bad Hersfeld) verbinden. Geplanter Baubeginn ist 2017, die erwartete Bauzeit beträgt zwei Jahre.

Von Hauke Rudolph

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