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Drei Tage Weihnachtsmarkt an der Stadthalle in Dransfeld

Almhütte und Oldtimer-Karussell Drei Tage Weihnachtsmarkt an der Stadthalle in Dransfeld

In und an der Stadthalle gibt es von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Dezember, einen Weihnachtsmarkt. Diesen hat das Kuratorium Dransfelder Weihnachtsmarkt“ vorbereitet. Am Freitag öffnen die Stände von 15 bis 21 Uhr, ebenso am Sonnabend. Am Sonntag dauert der Markt von 15 bis 19 Uhr.

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Nur Holz und Blech: Das Historisches Karussell von 1954 steht auf dem Dransfelder Weihnachtsmarkt.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. Der Dransfelder Sportclub (DSC) betreibt beim Weihnachtsmarkt zusammen mit dem Verschönerungsverein eine Almhütte, in der es unter anderem Weihnachtsbier gibt. Die Evangelische Kirchengemeinde bietet ein Bühnen-Café an, und der Gewerbeverein organisiert eine Tombola mit Glücksrad für Kinder. Darüber hinaus wird an 18 Ständen von Privatleuten in der Stadthalle Kunsthandwerkliches und Dekoratives angeboten. Die örtlichen Vereine sorgen für Speis und Trank. Am Sonnabend, spielt die Feuerwehrkapelle Varlosen, und am Sonntag sorgen die Brackenbergmusikanten für musikalische Umrahmung. Beide Kapellen treten von 18 bis 19 Uhr auf.

Mit einem umfangreichen Angebot beteiligt sich auch das Kinder- und Jugendbüro an den drei Veranstaltungstagen des Weihnachtsmarktes. So gibt es im DSC-Clubheim Kreativangebote wie am Freitag und Sonnabend jeweils von 15 bis 19 Uhr Filzen, Papierschöpfen oder Perlenzauber.

Das Figurentheater Rubin Blau führt am Sonntag um 15 Uhr im DSC-Clubheim das Stück „Malina und der Drachenkämpfer“ für Kinder ab drei Jahren auf. Die Stiftung Jugendförderung Hedda Wilken ist an allen drei Tagen mit einem historischen Kinderkarussell vertreten. Das historische Fahrgeschäft ist übrigens etwas ganz Besonderes. Otto Freiherr Grote aus Jühnde ist Eigentümer des Oldtimer-Karussells von 1954, das den kleinen Fahrgästen 30 Sitzplätze bietet. Unter dem roten Stoffdach sieht man ausschließlich Holz und Blech.

Aufgebaut wird das Karussell nur zweimal im Jahr, sagt Grote – zum Weihnachtsmarkt im Jühnder Schloss und zum Weihnachtsmarkt in Dransfeld. „Wir halten es in Schuss, obwohl es sehr wartungsintensiv ist“, sagt der Jühnder. Und alle drei Jahre komme eigens ein Tüv-Mitarbeiter aus Hannover vorbei, um das Fahrgeschäft abzunehmen.

2009 stand das Karussell auf der Kirmes in Jühnde, erzählt Grote. Er sei mit dem Schausteller aus Hannover ins Gespräch gekommen und habe dem Mann den Karussell-Oldtimer abgekauft. Geld verdienen lasse sich mit dem historischen Fahrgeschäft nicht, sagt Grote. Damals nicht, und auch heute handle es sich beim Betrieb des Karussells eher um „Liebhaberei“. Aber: wer seine Kinder auf dem historischen Karussell in Dransfeld seine Runden drehen lässt, tut etwas Gutes: Die Einnahmen aus dem Betrieb sollen der Stiftung zugute kommen, sagt Grote, der Kuratoriumsmitglied in der Stiftung ist.

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