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Drei Verletzte bei Feuer in Grone

Ernst-Abbe-Straße Drei Verletzte bei Feuer in Grone

Bei einem Feuer in einem Wohnblock in der Ernst-Abbe-Straße sind am Sonnabend drei Menschen verletzt worden. Feuerwehren und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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Quelle: Wenzel

Grone. Der Alarm ging um 16.30 Uhr bei der Berufsfeuerwehr ein. „Die Wohnung im ersten Obergeschoss brannte lichterloh und komplett aus“, sagt Frank Gloth, Sprecher der Feuerwehr. Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort waren, hatte sich der 58-jährige Bewohner der Wohnung durch einen Sprung vom Balkon gerettet. Wie ein Nachbar beobachtet hatte, eilten Fußballspieler vom benachbarten Verein Sparta zur Hilfe. Sie betreuten den Mann, bis die Rettungskräfte eintrafen.Der Mann wurde schwer verletzt und ins  Krankenhaus gebracht. 

Wie Gloth weiter erklärt, waren die ersten Helfer vor Ort die Besatzung eines Feuerwehrwagens, die in der Nähe eine Ölspur abstreuten. Die Männer erkundeten die Lage und  halfen dem Verletzten. Sie hatten aber keine Atemschutzausrüstung dabei. „Das Treppenhaus stand extrem massiv unter Rauch“, beschreibt Gloth. Einer der Feuerwehrmänner, der dort kurz hineinschaute, wurde sofort durch das Rauchgas verletzt. „Der Kollege konnte das Krankenhaus am Abend aber wieder verlassen“, so der Feuerwehrsprecher. 

Die Berufsfeuerwehr und die  Groner Feuerwehr konnten dann unter schwerem Atemschutz mit mehreren Trupps in das Haus eindringen und die Flammen bekämpfen. Die 83-jährige Bewohnerin der Wohnung im zweiten Stock wurde  von den Feuerwehrleuten mit einer so genannten Fluchthaube aus dem Gebäude gebracht und gerettet. Auch sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. „Das alles war schon sehr dramatisch“, so Gloth. „Ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung im zweiten Stock konnten wir gerade noch verhindern.“ In der Wohnung des 58-Jährigen fanden die Retter allerdings eine tote Katze.

Eingesetzt waren insgesamt 45 Feuerwehrleute sowie drei Rettungsdienstbesatzungen und zwei Notärzte. Die Feuerwehren Weende und Geismar und die freiwillige Werksfeuerwehr des Uniklinikums rückten auf die Wachen nach. 

Über die Schadenshöhe konnte die Polizei am Sonntag noch keine Angaben machen. Die Wohnung des 58-Jährigen ist laut Feuerwehr komplett ausgebrannt und unbewohnbar. Der Brandort wurde beschlagnahmt, das Erste Fachkommissariat der Göttinger Polizei ermittelt.

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