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50 Passivhaus-Wohnungen bereits bezogen

Zietenterrassen 50 Passivhaus-Wohnungen bereits bezogen

140 Eigentumswohnungen sollen auf den Zietenterrassen an der Bettina-von-Arnim-Straße in fünf Bauabschnitten entstehen. 50 sind bereits bezogen. Gerade wird der dritte Bauabschnitt für Göttingens erstes Passivhaus-Ensemble fertiggestellt. Der Göttinger Unternehmer Klaus Schneider will damit „Wohnen in die Stadt bringen“.

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Quelle: GT

Göttingen. Das Investitionsvolumen für das „Plateau Grün“ liegt nach Angaben von Schneider bei 40 Millionen Euro. Er hat mit seinem Unternehmen Cubus auch das Konzept entwickelt, für das der Rat der Stadt Göttingen im Sommer 2013 grünes Licht gab.

Etwa 100 Baubeschäftigte arbeiten seinen Aussagen zufolge auf dem rund 22 000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Von-Witzleben-Straße und Julius-Leber-Weg. 14 neue Mehrfamilien-Passivhäuser sind insgesamt geplant. Im Februar 2014 war Spatenstich. „In einem Jahr beginnt der letzte Bauabschnitt“, sagt Schneider. Damit hat er sein Projekt zwei Jahre früher fertiggestellt, als geplant.

Passivhäuser seien in Göttingen immer noch sehr erklärungsbedürftig, sagt der Investor. Zur Energieversorgung reiche den Häusern Sonnenwärme und die Wärme, die im Haus durch Beleuchtung, Elektrogeräte und Menschen entstehe. Dies werde durch Architektur, Gebäudehülle und Energietechnik möglich.

Dadurch und durch ein spezielles Raumlüftungssystem mit Vorwärmung ließen sich erhebliche sonst übliche Heizkosten einsparen. Die aufwendige Dämmung sorge auch für extrem gute Schalldämmung, erklärt Schneider. „Es gibt keine Außen-Geräuschkulisse mehr“, sagt Schneider. Schneider weist darauf hin, dass Passivhausbauweise ab 2021 in Deutschland gesetzliche Pflicht werden soll.
Alle Wohnungen seien barrierefrei und in jedem Bauabschnitt gebe es zwei Ladestationen für Autos und in jedem Haus pro Wohnung eine Ladestation für E-Bikes. Das Unternehmen hat die Von-Witzleben-Straße in die von Cubus erstellte Bettina-von-Arnim-Straße münden lassen, die dann als Sackgasse endet. Sie soll alleenartig mit Flüsterasphalt angelegt werden.

Großes Verkehrsaufkommen werde verhindert, denn „Besucherautos müssen draußen bleiben“, sagt Schneider und ergänzt: „Ich möchte, dass Kinder auf der Straße Dreirad fahren können.“
„Ich liebe es zu bauen“, erklärt Schneider, der täglich auf der Baustelle den Fortschritt der Arbeiten überwacht. Dabei setzt er auf Individualität und Exklusivität. Schneider hat mit seinem Unternehmen Cubus in Göttingen unter anderem die Arkaden am Gericht oder die Park-Villen an der Merkelstraße gebaut.

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