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Dritter Göttinger Robotik-Wettbewerb am Felix-Klein-Gymnasium

Programmieren für den Sieg Dritter Göttinger Robotik-Wettbewerb am Felix-Klein-Gymnasium

Geschäftiges Treiben herrscht in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums (FKG) in Göttingen. Schüler sitzen in Gruppen vor aufgeklappten Laptops und diskutieren. Sie alle wollen gewinnen. Und zwar den dritten Göttinger Robotik-Wettbewerb, in diesem Jahr unterstützt von der Firma Novelis.

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Maximilian Belder und Linus Frei (von links) tüfteln an ihrem Roboter.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit selbst gebauten Robotern treten Schüler aus fünf Göttinger Schulen gegeneinander an. Es gilt unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Die Roboter wurden bereits in den Arbeitsgemeinschaften (AGs) an den Schulen gebaut. Nun müssen die Computergehirne der kleinen Vehikel mit Daten gefüttert werden. Das Zusammenspiel zahlreicher Sensoren erfordert vor allem eine gute Feinabstimmung. Für die  Liveaufgabe müssen die Teilnehmer ein Fahrzeug mit Greifer an der Vorderseite so programmieren, dass es einer  schwarzen Linie folgt, mit dem Greifer eine Dose anhebt und in diese  einem markierten Bereich wieder abstellt.

Anschließend soll das Fahrzeug zur Linie zurückkehren und ihr bis zum Ende folgen. Lichtsensoren ertasten die schwarze Linie und leiten das Fahrzeug. Ultraschallsensoren erkennen den Kontakt zur Dose. Bei Simeon Keske läuft das schon fast perfekt. Sein Roboter hat noch Schwierigkeiten beim Zurückkehren auf die Linie. Doch der Elfjährige lässt sich davon nicht beeindrucken und hat das Problem mit ein paar Anpassungen an der Programmierung bald gelöst. „An der Programmierung habe ich fast eine Stunde gesessen“, berichtet er.

Für die Kreativaufgabe sollten die Schüler einen Roboter bauen, der sich ohne Ketten oder Räder möglichst schnell über eine festgelegte Distanz bewegt. Philipp Herzog und Pascal Bugla haben hierzu einen Roboter mit drei, an langen Achsen befestigten, Reifen pro Seite entworfen. Die Räder heben das Gefährt über ihre Außenseiten und bewegen es so vorwärts. „Wir mussten die Untersetzung an einer Seite rausnehmen und die Kraft reduzieren, jetzt funktioniert alles“, sagen die beiden. Nach Angaben von Andreas Flemming, Leiter der Robotik-AG am Felix-Klein-Gymnasium, ist die Vorbereitung für Wettbewerbe ein wichtiger Teil der AGs. „Ein Ziel zu haben, motiviert die Schüler ungemein.“

Im Hauptwettbewerb belegte das FKG die beiden ersten Plätze, gefolgt von Teams der Montessori-Schule und des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG). Im Kreativwettbewerb gewannen Schüler des  THG.

Von Finn Lieske

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