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Drittes Apfelfest in Erbsen: Teilnehmer ernten mehr als einen Zentner Früchte

„Wir klettern auf Bäume, die 20 Meter hoch sind“ Drittes Apfelfest in Erbsen: Teilnehmer ernten mehr als einen Zentner Früchte

Die dritte Auflage des Apfelfests hat auch dieses Jahr wieder fast alle Einwohner des 400-Seelen-Dorfs Erbsen auf dem Dorfplatz zusammengebracht. Vorher traf sich eine rund 25-köpfige Abordnung samt Trecker-Gespann im Rehtal und erntete rund zwölf Zentner der wohlschmeckenden Früchte.

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Quelle: Heller

Erbsen. „Ohne Magnus geht hier nichts“, rief Treckerfahrer Andreas Rode und wuchtete einen Korb voller Äpfel auf den Anhänger, wo der Fünfjährige ihn in Empfang nahm: „Ich bin stark, und wenn ich groß bin, kann ich sogar einen ganzen Sack hochheben.“ Stark und vor allem geschickt sind auch Carl (8) und Franz (9), die in die Bäume kletterten und die Äpfel herunterschüttelten.

„Das ist ganz leicht“, erklärten die beiden Freunde, „zuhause klettern wir sogar auf Bäume, die 20 Meter hoch sind“. Ganz so waghalsig ist Victoria nicht, sie ließ sich deshalb von Rode beim Hochklettern Hilfestellung geben. Oben angekommen, erwies sich die Elfjährige dann mit ihrer Hacke, die sie zum Schütteln benutzte, als besonders geschickt: „Ich hab schließlich Ehrgeiz, will keinen einzigen Apfel übersehen.“

 Bei der Ernteaktion auch dabei waren Salim Alhalabi und seine achtjährige Tochter Celein. Die Familie ist aus Syrien geflüchtet und lebt seit zwei Monaten in Erbsen. Ihr bisheriger Eindruck: „Hier ist es sehr schön.“

Nach der Ernte wurde ein Teil der Früchte auf dem Dorfplatz zu Mus, Schoko-Äpfeln, Smoothies sowie Saft verarbeitet. Die Bingo-Umweltstiftung hatte Geld zur Verfügung gestellt, damit das Dorf eine Presse mieten konnte. Den anderen Teil der Früchte soll die Harster Natursaftkelterei verarbeiten – den erzeugten Saft können dann die Dorfbewohner trinken.

Von Hauke Rudolph

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