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Drittes Jugend-Fahrrad-Festival in Göttingen

Bundesweites Treffen Drittes Jugend-Fahrrad-Festival in Göttingen

Das dritte Jugend-Fahrrad-Festival des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wird an diesem Wochenende in Göttingen ausgerichtet. Zu dem bundesweiten Treffen sind rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren gekommen. Bis Sonntag dreht sich in der Jugendherberge und in der Innenstadt alles ums Rad.

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Das dritte Jugend-Fahrrad-Festival des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wird an diesem Wochenende in Göttingen ausgerichtet.

Quelle: Heller

Göttingen. Angeboten werden Kreativ-Workshops und Aktionen. So putzten die Kinder und Jugendlichen am Sonnabend in der Göttinger Innenstadt die Fahrräder von Passanten und sammelten so Spenden für ein Rad-Projekt in Uganda, wie Sabine Kluth, Bundesvorsitzende des ADFC, erklärte.

Zudem unternahmen die Teilnehmer eine "politische Radtour" durch Göttingen, um auf Probleme, aber auch auf gute Bedingungen für Radfahrer in Göttingen hinzuweisen. Dabei erhielt laut Kluth vor allem der E-Radschnellweg viel Lob.

Eine andere Gruppe bereitete Banner und Plakate für die Fahrrad-Demo vor, die am Sonntag um 10 Uhr an der Jugendherberge am Habichtsweg 2 startet und gegen 12 Uhr am Bahnhof endet. Mit dabei ist dann laut ADFC auch der Schirmherr des Festivals, der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne).

 Wenzel und Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) werden im Verlauf der Fahrrad-Demo die Wünsche, Anregungen und Forderungen der Teilnehmer bezüglich verkehrssicherer und nachhaltiger Mobilität von Radfahrern entgegennehmen.

Das dritte Jugend-Fahrrad-Festival des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wird an diesem Wochenende in Göttingen ausgerichtet. © Heller

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Für die meisten Jugendlichen begann das Festival schon ein paar Tage vorher, denn sie reisten mit dem Fahrrad an. Aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen führten ADFC-Gliederungen die Jugendgruppen nach Göttingen. Darunter befanden sich auch Phil und Max aus Dortmund. Bereits vor einer Woche seien sie mit anderen Mitstreitern aufgebrochen.

 Die gesamte Strecke nach Göttingen hätten sie mit dem Rad bewältigt. "Das hat viel Spaß gemacht", sagte Phil (11). Zurück würden sie aber mit dem Zug fahren, sagte Max (15). Schließlich beginne in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch wieder die Schule.

Mit dem Jugend-Fahrrad-Festival, das alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet wird, will der ADFC laut Kluth die Kinder und Jugendlichen "früh ans Rad heranführen". So würden sie das Rad künftig eher als alltägliche Mobilitätsform wählen.

Außerdem verbinde das Radfahren und stärke das Gemeinschaftsgefühl der Kinder und Jugendlichen. "Sie lernen, dass sie im Team am meisten erreichen können." So hätten auf den Radtouren nach Göttingen zum Beispiel ältere Teilnehmer den jüngeren geholfen.

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