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Duderstädter im G-7-Einsatz

Zecken und Schlangen im Unterholz Duderstädter im G-7-Einsatz

Beim G-7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen ist die ganze Region eine Hochsicherheitszone. Bis zu 17 000 Polizisten der Länder und 7000 Bundespolizisten sind im Einsatz – darunter auch die Duderstädter  Abteilung.

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Einsatzleiter Martin Kröger im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen.

Quelle: Bupo

Garmisch-Partenkirchen. Die Einsatzhundertschaften schirmen nach Angaben der Abteilung den unmittelbaren Gipfel-Bereich, Schloss Elmau, ab – in zivil unterstützen sie das Bundeskriminalamt. 

Fast alle 450 Beamten und Mitarbeiter der Bundespolizeiabteilung Duderstadt wurden in die deutsch-österreichische Grenzregion verlegt.

Im Einsatzabschnitt Eingreifkräfte in Mittenwald stehen Abteilungsführer Martin Kröger mit seinem Abteilungsstab im Wechsel mit der Hünfelder Bundespolizei 650 Eingreifkräfte aus Hünfeld, Bayreuth und St. Augustin für zur Verfügung. „Eingreifkräfte - ein Einsatzabschnitt mit der besonderen Herausforderung für jede Lage, zu jeder Zeit motorisiert oder luftverlastet an jedem Ort verfügbar zu sein“, sagt Polizeidirektor Martin Kröger. 

Ganz anders sieht es für die Duderstädter Einsatzhundertschaften unter Leitung von Hundertschaftsführer Jörg Pöpel aus. Eingesetzt zur Unterstützung des Bundeskriminalamtes (BKA) kommen sie Schloss Elmau und den Gipfelteilnehmern sehr nahe. Die Abschirmung des unmittelbaren Gipfelbereiches sei ein anderes Einsatzszenario, und auch ein anderer Dienstanzug, nämlich dezentes Zivil, entspreche dem Anlass, sagt Polizeihauptkommissar Karl-Bernd Wüstefeld.

Im Vorfeld noch näher am Geschehen sind die technischen Einsatzkräfte vom Euzenberg. Aufgrund ihres Durchsuchungsauftrages nehmen sie Tagungsstätte und Umgebung unter die Lupe. „Dabei kann man schon mal in einer Kellernische die ein oder andere Bekanntschaft mit Spinnen und Krabbeltierchen machen“, berichtet Rüdiger Deppe, der Leiter der Duderstädter Leichten Technischen Einsatzeinheit.

„Eine besondere Herausforderung war allerdings der Außenbereich, bergauf, bergab und im dichten Unterholz machten uns Hitze aber auch Zecken und sogar Schlangen zu schaffen.“ Außerdem ist auch die Beweissicherungs- und Dokumentationseinheit beteiligt, ebenso der Polizeiärztliche Dienst der Duderstädter Abteilung. Vor einer logistischen Herausforderung stehen die Einsatzköche und Küchenkräfte aus Duderstadt, die als erste in Bayern eintrafen.

Bereits seit Pfingstmontag ist ein Großteil der Einheit im G-7-Einsatz. Alle seien wohlauf und hochmotiviert, berichtete Kröger auf Anfrage an Duderstadts Bürgermeisters Wolfgang Nolte (CDU). Wenn alles planmäßig verläuft, ist die Heimreise ins Eichsfeld am Dienstag  oder Mittwoch absehbar. ft

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