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Dummheit und Raserei

Kommentar Dummheit und Raserei

Jetzt schimpfen sie wieder alle – auf die Baustelle, auf die Planer, auf die Polizei, auf den Verkehr im Allgemeinen und den Umleitungsverkehr im Speziellen. Na klar: Stau quer durch die ganze Stadt wegen gesperrter A7 stinkt uns allen. Aber deshalb wird die Autobahn ja gerade ausgebaut, damit das künftig nicht mehr passiert.

Die Zahl der Fahrzeuge, die von Nord nach Süd und umgekehrt an Göttingen vorbeirollen, können wir nur beeinflussen, wenn wir selbst die A 7 meiden. Ansonsten bleibt uns nur Ortskenntnis als Heimvorteil.

Außerdem sollten sich alle, die glauben, Baustellenplanern Vorwürfe machen zu müssen, vor naiven Einwürfen hüten. Fachleute und Polizei haben ihr Bestes getan, Situationen wie die gestrige zu vermeiden. Dummheit und Raserei kann man in Planungen zwar einbeziehen, sie aber nicht verhindern. Dass es gerade nicht die befürchteten, eigentlich zu erwartenden Unfälle sind, die trotz der Vorsichtsmaßnahmen passieren, spricht für sich. Wie sehr all die Tempomessungen der Polizei nötig, aber letztlich kein Allheilmittel sind, zeigt der gestrige Unfall erneut. Da hatte es einfach einer zu eilig.

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Wieder hat ein schwerer Lastwagen-Unfall auf der Autobahn 7 für ein Verkehrs-Chaos in der Stadt und zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim gesorgt. Die Umgehungsstrecke über Kasseler Landstraße, B 3 und B 446 bei Northeim war teilweise überlastet.

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