Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Durch Mentor lesen Kinder „spürbar besser“

Projekt wird fortgesetzt Durch Mentor lesen Kinder „spürbar besser“

„Die meisten Kinder freuen schon die ganze Woche auf ihre Lesestunde“, sagt Angelika Sebode. Die Lehrerin an der Egelsbergschule schwärmt in höchsten Tönen von den Leselernhelfern aus dem Verein Mentor.

Voriger Artikel
Stille bei der SPD - Gottes-Urteil bei Gericht
Nächster Artikel
Suppe, Konzerte und offener Heiligabend

Lese-Spaß mit dem „Dschungelbuch“: Mert mit Mentorin Ingrid Michel an der Egelsbergschule.

Quelle: us

Göttingen.  „Es profitieren alle davon“, ergänzt Schulleiterin Ulrike Amos, „die Lehrer wie die Kinder“. Dabei haben die Kinder vor gut einem Jahr gar nicht gerne gelesen – und vor allem schlecht.

Nach einem Jahr hat der Mentor zum Schuljahreswechsel sein Sonderprojekt mit neun Lesern an fünf Göttinger Grundschulen beendet – und setzt es doch gleich fort. Die Erfolge seien bezeichnend, erklärt Ingrid Michel, selbst Leselernhelferin und Organisatorin des Projektes. Schon seit einigen Jahren bündelt Mentor Männer und Frauen, die ehrenamtlich mit Kindern in der Schule Lesen üben – meistens nach dem Unterricht. Dabei bleiben Mentoren und Schüler unter sich und das ganze Jahr über zusammen. Gelesen wird, was den Kindern gefällt und was sie gerade am besten motiviert: Das kann ein Buch sein, aber auch ein Comic oder ein Spiel mit Leseaufgaben. Der Verein bietet den Lesern Material und Schulungen. 

Parallel zu vielen Einzeleinsätzen an zehn Schulen startet Mentor 2011 das Sonderprojekt mit neun – inzwischen elf – Lesern an fünf Schulen. Eigentlich sollte es in dieser konzentrierten Form nach einem Jahr auslaufen. Auf Wunsch der Schulen und mit Blick auf die Erfolge werde es jetzt fortgesetzt, so Michel. „denn vor allem die Masse mit mehrere Mentoren an der Schule macht's“, sagt Amos. Die Kinder würden „spürbar besser, auch in den anderen Fächern“, fügt Sebode an. Unschätzbar sei zudem die Kontinuität – mit vertrauten Lesehelfern und wöchentlichen Stunden über das ganze Schuljahr. Bei den unterstützen Kindern gehe nicht um Schüler mit Lernbehinderungen und besonderem Förderbedarf, „das könnten wir nicht leisten“, erklärt Michel. Die ausgewählten Kinder seien „ganz pfiffig und haben großes Potenzial“, ergänzt Amos. Es seien leseschwache Kinder, denen aus verschiedensten Gründen die Grundlagen fehlten.

Mehr Informationen über den Verein Mentor, eine Mitgliedschaft oder Einsätze als Leselernhelfer unter Telefon 05 51 / 6 47 67.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
„Birne war noch leckerer“

Ihr Teller ist bis zum letzten Tröpfchen geleert, und Cynthia lächelt zufrieden: „Mir hat’s gut geschmeckt“, lobt sie den Gemüseeintopf. „Aber die Birne mit Schokolade war noch leckerer“, fügt die Achtjährige aus der Klasse 2a schnell zum Nachtisch an. Eine Blitzumfrage zeigt: Fast allen 36 Kindern schmeckt das neue Mittagessen in ihrer Schule.

mehr
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017