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E-Bike-Verleihstationen in Dransfed geplant

„E-Mobilität vorleben“ E-Bike-Verleihstationen in Dransfed geplant

Die Dörfer Imbsen und Reiffenhausen sind als Modelldörfer im Rahmen des Forschungsprojekts „E-Mobilität vorleben“ auserkoren worden. Hier soll die Anbindung der Dörfer an den öffentlichen Nahverkehr – in Friedland die Bahn und in Dransfeld der Bus – getestet werden.

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Pedelec-Testflotte: Sechs Testfahrer aus der Samtgemeinde Dransfeld haben im September 2014 neue E-Bikes übernommen.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld/Friedland. Ziel ist es, ein wirtschaftlich tragfähiges Verleihsystem für Elektrofahrräder (Pedelecs) zu entwickeln.

Dazu werden in Kürze in Dransfeld an der Haltestelle Immenstraße, in Imbsen am Dorfgemeinschaftshaus, in Friedland an der Ostseite des Bahnhofs und in Reiffenhausen in der Ortsmitte Verleihstationen samt Lademöglichkeit für die E-Bikes geschaffen. Ausgeliehen werden können die insgesamt zwölf Fahrräder mit Elektroantrieb dann voraussichtlich ab Mitte Juli. Zuvor soll es noch Informationsveranstaltungen geben.

Das Projekt „E-Mobilität vorleben“ ist Teil der bundesweiten Initiative „Schaufenster Elektromobilität“. Der Landkreis Göttingen war als eine von vier Regionen in Deutschland ausgewählt worden und hat für seine Projekte rund 2,3 Millionen Euro an Mitteln zur Verfügung. Die Jühnder hatten bereits Carsharing mit E-Autos getestet. Jetzt sind die Zweiradfahrer an der Reihe.

In den Modelldörfern Imbsen und Reiffenhausen soll überprüft werden, so Tanja Kutne vom Bioenergiedorf Jühnde Centrum Neue Energien (CNE), ob die Anbindung an den ÖPNV durch den Einsatz der Pedelecs verbessert werden kann. Dazu werden in Dransfeld und Friedland jeweils sechs Fahrradboxen installiert, in denen jeweils zwei E-Bikes stehen werden. In Imbsen und Reiffenhausen sind jeweils vier überdachte Fahrradstellplätze für jeweils vier Pedelecs aufgestellt.

Kutne: „Wir rechnen damit, dass die Einwohner der Dörfer nach Dransfeld beziehungsweise Friedland pendeln, um Bus/Bahn zu nutzen und die Pedelecs tagsüber dort in den Fahrradboxen stehen lassen und diese somit von anderen Personen vor Ort genutzt werden können.“

Alistair Adam-Hernández, beim Landkreis Göttingen für das Projekt „Schaufenster E-Mobilität“ verantwortlich, erklärt, wie das Verleihsystem ablaufen soll. Die Radverleihstationen verfügen über eine Bedieneinheit mit Display und Tastatur. Wer sich an dem während der Testphase kostenlosen Verleihsystem beteiligen möchte, registriert sich über eine Internetseite, die demnächst freigeschaltet werden soll.

Der Ausleihwunsch wird ebenfalls vorab online angemeldet. Der Buchungscode wird dann an der Verleihstation eingegeben und das Rad kann genutzt werden. Die Erfahrungen der Teilnehmer während der Testphase sollen schließlich durch die Uni Göttingen im Rahmen ihres Forschungsprojektes ausgewertet werden.

Mehr Infos unter e-mobilitaetvorleben.de.

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