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E-Radschnellweg vom Bahnhof zur Nord-Uni in Göttingen fast fertig

„Positives Echo“ auf Radverkehrsangebote E-Radschnellweg vom Bahnhof zur Nord-Uni in Göttingen fast fertig

Ein „insgesamt positives Echo auf das neue und verbesserte Angebot für den Radverkehr“ hat die Stadt Göttingen zu vermelden, so Stadtsprecher Detlef Johannson auf Anfrage. Es gebe „kaum Kritik, stattdessen ausdrückliches Lob“. Insofern sei man „mit der Entwicklung durchaus zufrieden“.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Nahezu fertiggestellt sei der Ausbau des E-Radschnellwegs zwischen dem Göttinger Bahnhof und dem Uni-Nordbereich. Lediglich im Bereich der Goßlerstraße müssten noch Piktogramme aufgefrischt werden, sagt der Stadtsprecher. Der Ausbau des E-Radschnellwegs wird im Rahmen des Schaufensters E-Mobilität Niedersachsen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Das Projekt läuft seit November 2012 und endet am 31. Oktober 2015. Die Projektkosten werden mit 1 639695 Euro angegeben, davon fließen 079695 Euro als Zuwendung. Projektpartner ist neben der Stadt Göttingen auch die Georg-August-Universität, die das Vorhaben wissenschaftlich begleitet.

Was die geplante Verlängerung des E-Radschnellwegs nach Rosdorf angeht, warte die Stadt noch auf die Förderzusage des Landes, teilt Johannson mit. Die beantragten zuwendungsfähigen Ausgaben belaufen sich seinen Angaben zufolge auf insgesamt 2,19 Millionen Euro, die beantragte Zuwendung des Landes belaufe sich auf 1,65 Millionen Euro (75 Prozent). „Wenn wir die Förderzusage des Landes und die weiteren Genehmigungen haben, können wir uns an die Planungsarbeit machen“, kündigt der Stadtsprecher weiter an. Offenbar wird der E-Radschnellweg zwischen Bahnhof Göttingen und Uni-Nordbereich gut frequentiert, wenn auch die Nutzungszahlen schwanken. Das erklärt sich Johannson „mit der Einführung des Semestertickets für die Stadtbusse“.  Wie hoch die Nutzerzahlen tatsächlich sind, zeigen die fünf Zählstellen entlang der Strecke.

Die Zahl der Radfahrer auf dem Göttinger E-Radschnellweg werden an fünf Messstellen über in den Asphalt eingelassene Induktionsschleifen kontinuierlich erfasst. Dabei werden Richtung, Datum und Uhrzeit festgehalten. Zusätzlich sind an zwei Standorten Anzeigetafeln aufgestellt, an denen die Daten in Echtzeit abgelesen werden können. Seit November 2013 in Betrieb sind die Messstellen an der Robert-Koch-Straße (Höhe Zimmermannstraße) und am Christophorusweg (Höhe Robert-Koch-Straße. Exakt ein Jahr später nahmen die Zählstellen Nikolausberger Weg (Höhe Goßlerstraße) und Weender Landstraße (nordöstlich Weender Tor) ihre Arbeit auf, und seit Mai 2015 werden auch an der Berliner Straße (Höhe Godehardstraße) die Radfahrer gezählt.
Die ersten Ergebnisse jeweils für den Zeitraum 1. Januar 2014 bis 28. Juli 2014 und für 1. Januar 2015 bis 3. August 2015:
Robert-Kochstraße
! Summe der Radfahrer 2014: 745 719, 2015: 665 752.
Christophorusweg
! Summe der Radfahrer 2014: 406 667, 2015: 392 343.
Weender Straße
! Summe der Radfahrer: 1 079 763.
Nikolausberger Weg
! Summe der Radfahrer: 379 002.
Berliner Straße
! Summe der Radfahrer: 260 563.
Die Verteilung von stadteinwärts und stadtauswärts fahrenden Radlern hält sich im ersten Halbjahr 2015 an der Robert-Koch-Straße und am Christoporusweg einigermaßen die Waage. An der Weender Straße fahren hingegen 67 Prozent stadtauswärts, am Nikolausberger Weg sind 79 Prozent stadteinwärts unterwegs. Am meisten Radfahrer sind – mit Ausnahme der Berliner Straße – dienstags und mittwochs unterwegs.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016