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Ebergötzer Jugendliche setzen sich für ihren Jugendraum ein

Eigeninitiative Ebergötzer Jugendliche setzen sich für ihren Jugendraum ein

„Wenn etwas ist, dann packen sie zu“, sagt Ebergötzens Bürgermeister Arne Behre (SPD). Er zeigt sich von den Jugendlichen im Ort überzeugt. Als die Mitarbeiterinnen im Kindergarten beim Umbau der Einrichtung Angst um die Bücher bekommen hätten, seien die Jungs mit dem Trecker gekommen und hätten die Bücher ins Dorfgemeinschaftshaus geschafft.

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Arbeiten für den Jugendraum: C. Stenske, A. Fraatz, S. Pietzek, N. Jahnel, J. Fraatz (auf der Leiter), L. Magerhans und J. Ausberg.

Quelle: ENZ

Mitgeholfen haben sie auch im Jugendraum beim Gemeindebüro. Pfingsten fingen sie an, den kaputten Fußboden herauszureißen. Zuerst kamen die Fliesen raus, dann erwies sich auch der Unterbau als marode. „Sehen Sie sich das mal an“, sagt Behre und zerbröselt ein Stück Holz in seinen Händen. Die Schwelle muss erneuert werden. 300 bis 500 Euro kommen zu den bereits veranschlagten 3500 Euro für den Jugendraum hinzu. Ist die Schwachstelle erneuert, wird Estrich gegossen. Auf einer Dämmung werden die Fliesen verlegt. Im Herbst, so hofft der Bürgermeister, sollen die Jugendlichen wieder einziehen. Bis dahin gibt es eine Übergangsbleibe für sie. In der Feldmark haben sie sich die Holzhütte aufgebaut, die sonst beim Osterfeuer genutzt wird. Für die Renovierung des Jugendraums geben sie nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch 600 Euro. Dieses Geld haben sie beim Einsammeln von Gartenschnitt für das Osterfeuer eingenommen. Nur einen neuen Fernseher brauchen sie noch, damit sie im neuen Jugendraum wieder Computerspiele spielen können. Der alte ist bei den Arbeiten kaputt gegangen.

Von Ute Lawrenz

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