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Edeka kauft Eon-Grundstück

Mit Bürohaus Edeka kauft Eon-Grundstück

Der Edeka-Konzern kauft das gesamte Eon-Gelände – früher EAM – an der Kasseler Landstraße in Göttingen. Dazu gehört auch das frühere Büro-Haus des Stromkonzerns. Wie die Edeka das kleine Hochhaus nutzen wird, sei noch völlig offen.

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Seit 2005 leer und jetzt an die Edeka verkauft: das Eon-Gebäude – früher EAM – an der Kasseler Landstraße in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Mit dem Grundstückserwerb sichert sich das Unternehmen aber auch eine große Fläche im hinteren Bereich. Dort will die Edeka den zurzeit leer stehenden Herkules-Markt erweitern und neu strukturieren.

Vor sechs Jahren hat Eon das Gelände geräumt. Seitdem gab es mehrere Interessenten und Vorschläge – unter anderem für eine Privatschule und eine Schrimps-Farm. Parallel verhandelt die Edeka schon lange mit dem Stromkonzern über den Kauf einer Fläche, auf der Lastwagenhallen stehen, um ihren Herkules-Markt am Salinenweg nach 40 Jahren neu aufzubauen. Er ist seit 2009 geschlossen.

„Edeka kommt wieder an die Kasseler“, versichert Hans-Richard Schneeweiß, Geschäftsführer der Edeka-Hessenring-Gruppe. Geplant sei ein moderner Verbrauchermarkt mit einer ebenerdigen und 10 000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche. Dafür brauche das Unternehmen mehr Platz. Die Eon Mitte verkaufe aber nur das gesamte Areal. Was mit dem Bürohaus passieren wird, „wissen wir auch noch nicht“. Die Eon habe es viele Jahre leer stehen lassen, „wir haben damit auch keine Eile“. Voran treiben wolle Edeka aber den neuen Verbrauchermarkt mit „Handel und ergänzenden Dienstleistungen“. Das Warenangebot werde sich aber in die „Göttinger Liste“ und das Einzelhandelskonzept der Stadt einpassen. Wie der neue Markt genau aussehen und was er anbieten wird, verrät Schneeweiß nicht. Die vorbereitenden Gespräche würden „noch ein gutes halbes Jahr“ beanspruchen, dann folge die konkrete Planung gemeinsam mit der Stadt. „Das Bauen geht dann schnell.“

Eon-Mitte-Sprecher Steffen Schulze bestätigt, dass das Gelände zum 1. April an Edeka übergehen wird. An den Verkauf seien keine Bedingungen geknüpft. Das Bürogebäude wurde von dem Architekten Jochen Brandi entworfen und 1975 gebaut.

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Die empörten Schreie aus der Göttinger City und aus dem Kaufpark sind schon zu hören: Noch ein Markt, noch mehr Spezialgeschäfte, noch mehr Konkurrenz.

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