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Ehemalige des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums feiern Wiedersehen

Klassentreffen Ehemalige des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums feiern Wiedersehen

Das Theodor-Heuss-Gymnasium heute: ein Gebäudekomplex im Grünen im Ostviertel, von 950 Schülern besucht. Doch vor 50 Jahren Jahren sah die Welt noch ganz anders aus. Davon berichteten Abiturientinnen des Jahrgangs 1965 beim Ehemaligentreffen in der Schule.

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Ehemalige Abiturienten des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen treffen sich.

Quelle: Heller

Göttingen. Als die Schule 1957, die bis 1971 noch Neues Gymnasium hieß, aufgrund steigender Schülerzahlen gegründet wurde, stand das heutige Gebäude an der Grotefendstraße nämlich noch gar nicht.

Unterrichtet wurde stattdessen provisorisch zunächst in anderen Gebäuden. An die rauen Bedingungen der Anfangszeit erinnerten in einer Rede Helga Menke und Susanne Brock. Menke erinnerte sich an einen verwahrlosten Schulhof und notdürftig mit Öfen geheizte Klassenräume. 1961 wurde das heutige Schulgebäude bezogen.

Die ersten beiden Abiturjahrgänge am THG – 1964 und 1965 – bestanden nur aus jungen Frauen, die aus dem Mädchengymnasium, dem heutigen Hainberggymnasium, an die Schule gewechselt waren. Erst der   Jahrgang war wie geplant gemischt und das THG damit laut Menke das erste koedukative Gymnasium in Göttingen.

Die ersten beiden Jahrgänge hätten der Schule Anerkennung verschafft und Pionierarbeit geleistet, so Menke. Und nach den rauen Anfängen sei das THG eine richtig schöne Schule geworden.

Die Klassen 13l und 13 f aus den Anfängen des damals "Neuen Gymnasiums" feiern 50 Jahre nach Abitur in Göttingen. © Heller

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Rund 100 Ehemalige aus unterschiedlichen Abiturjahrgänge waren zu dem Treffen gekommen, darunter rund 20 aus dem Abschlussjahrgang 1965 und auch einige ehemalige Lehrer und der ehemalige Schulleiter Georg-Bernhard Steffan. Wer vor 25 Jahren sein Abitur gemacht hatte, konnte sich seine Abiturarbeiten aushändigen lassen.

Schulleiterin Dr. Ulrike Koller stellte die vielfältigen Angebote am heutigen THG vor – eines davon, das Schulorchester, gestaltete die Feier musikalisch. Die Schule habe sich mit zahlreichen Projekten weit in die Gesellschaft hinein geöffnet, so Koller. Für den 1973 gegründeten Förderverein warb die Vorsitzende Wibke Güntzler. Der Verein ermögliche zusätzliche Anschaffungen und Projekte an der Schule.

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