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Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Nörten-Hardenberg

Jugendarbeit und Gewichtsprobleme Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Nörten-Hardenberg

Die Kinder- und Jugendarbeit sei eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit in der Feuerwehr, sagte Nörten-Hardenbergs Gemeindebrandmeister Dirk Sauerland bei der Ehrungsveranstaltung der Gemeindefeuerwehr im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Bishausen.

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Die langjährigen Mitglieder der Feuerwehr im Flecken Nörten-Hardenberg bei der Ehrung im Feuerwehgerätehaus Bishausen.

Quelle: EF

Bishausen. Richtungsweisend sei die Nachwuchsarbeit zum einen, um die Einsatzbereitschaft der aktiven Feuerwehr zu sichern, zum anderen um die Werte für das Gemeinwohl zu stärken. Sauerland führte Wolbrechts-hausen als leuchtendes Beispiel ins Feld. Jugendarbeit werbe nicht nur neue Mitglieder, sondern binde sie auf lange Sicht an die Feuerwehr.

Der Sperrvermerk im Gemeindeetat für den Ersatz eines Fahrzeugs für Sudershausen ist laut Sauerland aufgehoben. In Lütgenrode wird es einen neuen Ortsbrandmeister geben. Nach Abschluss seiner Meisterschule will Christian Vogel die Aufgabe übernehmen. Sauerland bemängelte die ungenauen Mitgliederlisten einiger Ortsfeuerwehren.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle nahm die Veranstaltung zum Anlass, auf die Unterschiede zwischen damals und heute hinzuweisen. Nicht nur Bekleidung und Einsatzmittel hätten sich geändert, sondern auch das Sicherheitsbewusstsein. Früher habe man sich weniger Gedanken über die Gefahren bei Brandrauch gemacht.

Neue Herausforderungen

Dafür sah Kühle mittlerweile andere Probleme: So stellten adipöse Patienten mit 240 Kilo und mehr Feuerwehr und Rettungsdienst vor neue Herausforderungen. Der Landkreis Northeim habe eine Schwerlasttrage für bis zu 1000 Kilogramm angeschafft. Durch die Ausbildung von Höhenrettern und Kontakten zu Autokranverleihern habe der Kreis eine Möglichkeit geschaffen, sehr schwere Menschen sicher aus der Wohnung zu bringen. Ab einem Gewicht von mehr als 200 Kilogramm sei ein Transport über Drehleitern nicht mehr möglich.

Die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst bleibe im Kreis Northeim, berichtete Kühle. Vom Tisch sei die Zusammenlegung mit den Landkreisen Göttingen und Osterode. Für die Verschiebungen der Brandschutzabschnitte durch die Fusion der Gemeinden Einbeck und Kreiensen-Greene kündigte er eine Lösung an.

enz/eb

Ehrungen und Beförderungen

Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft in der Feuerwehr Parensen wurde Christian Behrens-Blumenberg ausgezeichnet. Auf 25 aktive Jahre blicken Martin und Stefan Gloth, Holger Utz, Klaus Beikirch (Bishausen), Christian Vogel (Lütgenrode), Ernst Kasten und Sven Weisenburger (Nörten) zurück.

Seit 40 Jahre sind Udo Neiseke (Nörten), Gerhard Elliehausen (Bishausen), Günther Thieß und Detlef Magnus (Lütgenrode) aktiv dabei. Für 50-jährige Zugehörigkeit als ehemals Aktive wurden Rolf Wohlfarth (Parensen) und Erhard Eberl (Nörten) ausgezeichnet.

Eberl wirkte 24 Jahre lang als Gemeindebrandmeister. 50 aktive Jahre hat Horst-Dieter Treib (Sudershausen) absolviert. Mit 60 Jahren als ehemals Aktive wurden Erwin Ausmeier (Bishausen) und Wilhelm Armbrecht (Parensen) geehrt. Zum Löschmeister wurden der stellvertretende Ortsbrandmeister Sudershausens, Christoph Seidel, der Gruppenführer in der Ortsfeuerwehr Bishausen, Jörg Sauerland, und der Gemeindesicherheitsbeauftragte Marcus Wilke befördert.

Hauptlöschmeister wurde der Gemeindejugendfeuerwehrwart Karsten Rorig, Oberbrandmeister der Nörtener Ortsbrandmeister Sven Henne und Erster Hauptbrandmeister Gemeindebrandmeister Dirk Sauerland (Bishausen).

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