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Eichsfeldgymnasium lagert Fünft- und Sechstklässler aus

Kreis investiert 2,2 Millionen Euro Eichsfeldgymnasium lagert Fünft- und Sechstklässler aus

Mit einer Reihe von Neuerungen startet das Eichsfeldgymnasium Duderstadt (EGD) in das neue Schuljahr. Es gibt wieder Klassenfahrten, die Sechstklässler werden ausgelagert, es wird eine Starterklasse für die Oberstufe eingeführt, der Mensa-Anbieter wechselt, und es wird umgebaut.

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Ab dem kommenden Schuljahr werden auch die sechsten Klassen des Eichsfeldgymnasiums in der Astrid-Lindgren-Schule unterrichtet.

Quelle: Richter

Duderstadt. Bereits seit einem Jahrzehnt nutzt das EGD leerstehende Räume der Astrid-Lindgren-Schule (ASL) in der Christian-Blank-Straße für die fünften Klassen, seit vergangenem Jahr trägt die Außenstelle den Namen EGD-Junior. Künftig werden dort auch die Sechstklässler einquartiert. Das schmeckt nicht allen Schülern und Lehrern, ist aber laut EGD-Leiter Thomas Nebenführ der Raumnot geschuldet: „Ein Anbau Auf der Klappe wäre die beste Lösung, ist aber nicht möglich. Deshalb bemühen wir uns schon länger, weitere Räume in der ASL nutzen zu können.“ Die Raumkapazitäten der Hauptschule ermöglichen es, jetzt in Abstimmung mit dem Schulträger acht Klassenräume mit Gymnasiasten zu belegen.

 
Am EGD werden schon lange Klassenräume der Unter- und Mittelstufe auch von der Oberstufe genutzt, sagt Nebenführ. Durch Umbauten, eine zusätzliche barrierefreie Toilette und die neue Starterklasse zur Vorbereitung von Schülern anderer Schularten auf die gymnasiale Oberstufe verschärfe sich die Raumsituation Auf der Klappe noch einmal: „Die Verlagerung der Sechstklässler ist keine ideale Lösung, wir müssen aber kreativ mit der vorhandenen Raumnot umgehen.“ Schon einmal waren Sextaner und Quintaner gemeinsam in der Außenstelle untergebracht – als es mit Wiedereinführung von G 9 einen Jahrgang mehr gab.

 
Keyboards für den Musikunterricht gibt es am EGD-Junior zwar nicht, die Fachräume dort sollen im Lauf des Schuljahres aber besser ausgestattet werden. Zudem solle es als Übergangslösung „Klappentage“ geben, an denen Sechstklässler die EGD-Fachräume im Schulzentrum nutzen werden, sagt Nebenführ.

 
Unterstufen-Koordinator Lars Bednorz sieht auch einen „pädagogischen Mehrwert“ im EGD-Junior, das jetzt wie früher die Orientierungsstufe Fünft- und Sechstklässler zusammenfasst. Die neuen Fünftklässler werden im alten ALS-Gebäudetrakt untergebracht, die Sechstklässler im Anbau. Sie bekommen eigene Klassenräume, müssen nicht mehr wandern oder irritiert sein, wenn andere Schüler ihre Klassenräume nutzen. Das EGD-Junior sei auch ein übersichtlicher Schutzraum für jüngere Schüler, betont Bednorz. Dort könnten sich Kinder, die von kleinen Grundschulen kommen, vor dem Wechsel an eine Schule mit mehr als 1000 Schülern eingewöhnen.

 

Kreis investiert 2,2 Millionen Euro
Im Zuge eines zweijährigen Projektes lässt der Landkreis Göttingen am Schulzentrum Auf der Klappe mit Gymnasium und Realschule sicherheitstechnische Mängel beheben und modernisiert die technische Ausstattung. Die Flurbereiche aller Geschosse werden saniert, elektrische Leitungen ausgetauscht, Gasleitungen zurückgebaut, Sicherheitsbeleuchtung, Beschallungs- und Lüftungsanlage erneuert. Die alten Aluminium- und Holzpaneeldecken werden durch Akustikdecken ersetzt, energiesparende LED-Beleuchtung und Brandschutztüren eingebaut, Umbauten für Barrierefreiheit vorgenommen, ein neues Behinderten-WC eingebaut. Die Arbeiten, die bereits in den Osterferien begonnen haben, konzentrieren sich auf Ferienzeiten und ziehen sich voraussichtlich noch zwei Jahre hin. Allein für das Untergeschoss belaufe sich das Auftragsvolumen auf rund 800 000 Euro teilt Kreis-Sprecher Ulrich Lottmann mit. Die Gesamtsumme liege voraussichtlich bei 2,2 Millionen Euro. ku
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