Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Ein Biergarten an der Leine in Göttingen?

Junge Union schlägt Gastronomie vor Ein Biergarten an der Leine in Göttingen?

Der Göttinger Stadtverband der Jungen Union (CDU) macht sich für einen Biergarten an der Leineaue stark. Das Gelände sei attraktiv, aber kaum genutzt. Auch die SPD im Rat der Stadt kann sich dort einen „saisonalen“ Biergarten vorstellen.

Voriger Artikel
Bovenden investiert in seine Schulen und Kindergärten
Nächster Artikel
Lkw-Auflieger geht bei Hevensen in Flammen auf

Die Göttinger Leineaue soll attraktiver werden, unter anderem durch die Ansiedlung von Gastronomie.

Quelle: Heller

Göttingen. „Trotz hervorragender Lage bleibt die Leineaue hinter ihrem Potenzial zurück. Durch die Ansiedlung eines gastronomischen Betriebes kann dies geändert werden. Wir wollen die Leineaue stärker ins Bewusstsein der Leute bringen“, sagt der JU-Stadtverbandsvorsitzende Dominic Steneberg.

Er stellt sich einen Biergarten zwischen Carl-Zeiss-Straße und Leine vor. Hier gebe es bereits die nötige Anbindung und geeignete Flächen, sagte Steneberg. Anders als in anderen Städten mit Flüssen im Stadtgebiet finde in Göttingen ein „Leben am Wasser“ nicht statt.

„Ein Biergarten am Wasser kann ein lebendiger Treffpunkt für die Einwohner Göttingens werden. Studenten, Familien und Senioren können gleichermaßen davon profitieren“, erklärte JU-Vorstandsmitglied Simeon Atkinson. Ein entsprechender Ratsantrag der CDU-Fraktion sei in Vorbereitung, sagte Steneberg.

Auch Frank-Peter Arndt, SPD-Fraktionsvorsitzender, macht sich für eine größere Attraktivität im Bereich von Lokhalle, Volkshochschule und Berufsschule stark. Ein „saisonaler Biergarten“ schwebt ihm vor. „Bei gutem Wetter wäre es dort optimal“, sagte Arndt.

Er setzt dabei aber, anders als die JU, nicht auf eine Fläche westlich der Carl-Zeiss-Straße, sondern östlich davon, näher zur VHS. Er glaubt, dass der Biergarten sich wegen seiner Nähe zu Lokhalle und Kino für den Betreiber rechnen kann.

Schon im Oktober hatte sich die SPD in einem Antrag im Bauausschuss des Rates für eine Aufwertung der Leineaue ausgesprochen und eine „offene“ Wegeverbindung“ zwischen dem Jochen-Brandi-Platz und dem Flussufer sowie den Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Fluss stark gemacht, um damit die Weststadt besser an die Innenstadt anzubinden.

Die Verwaltung hatte im Juli die Kosten für die Brücke mit mindestens 600 000 Euro beziffert. Zu viel, befand die Politik einstimmig.

Stadtbaurat Thomas Dienberg sagte, dass der Fokus daher auf eine gestalterische Aufwertung der Leineaue, auf eine verbesserte Erschließung der Lokhalle und Anbindung an die Godehardstraße gelegt werden sollte. Die Verwaltung hatte in ihrer Antwort auf den SPD-Antrag vorgeschlagen, „zur späteren Aufwertung des Gebiets zunächst eine Freiraumplanung unter Einbeziehung eines Teilstückes des ostseitigen Leineuferweges“ zu beauftragen.

Auch Hans Otto Arnold (CDU) sprach sich in der Juli-Baususschusssitzung für eine höhere Attraktivität des Geländes aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“