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Ein „Diner en blanc“ in Landwehrhagen

Gemeinsames Essen „ganz in Weiß“ Ein „Diner en blanc“ in Landwehrhagen

Der Name ist Programm: Alles ist weiß beim  „Diner en blanc“  unter weißen Baldachins auf der idyllischen Wiese im Kirchgarten. Zum zweiten Mal gab es am Sonnabend in Landwehrhegen eine stilvolle Diner-Party nach französischen Muster, die Bürger aus allen Altersklassen und Schichten an einen Tisch holen soll.

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Treffen an der weißen Tafel: „Diner en blanc“ in Landwehrhagen.

Quelle: Heller

Landwehrhagen. Weiße Tischdecke, weiße Servietten, weiße Rosen und dazu edle Weingläser. Die Damen am ersten Tisch haben an alles gedacht. „Den weißen Teller musste ich mir extra kaufen“, sagt Ortsbürgermeisterin Ruth Tischer (SPD) und amüsiert selbst darüber. An diesem Abend bestimmt Weiß aber natürlich auch die Kleidung der Gäste, und wenn es nur ein helles T-Shirt ist.

Die Idee entstand in Paris, das Jugendbüro der Samtgemeinde Staufenberg hat sie in veränderter Form übernommen. „Mit dem gemeinsamen Essen wollen wir die Menschen aus den Nachbardörfern in entspannter Atmosphäre wieder mehr zusammen bringen“, erklärt Jugendreferent Steffen Grede.

Die Farbe Weiß inklusive der Kleidung sei dabei das verbindende Element, ergänzt seine Kollegin Stefanie Gimbel. Der einzige Unterschied zur französischen Urform, bei der die Gäste auch Essen und Trinken ausschließlich selbst mitbringen: Für das „Diner en blanc“ in Landwehrhagen hat das Jugendbüro mit einige Jugendlichen und den Grillfreunden aus dem Ort auf offenem Feuer zwei ordentliche Schinken gegrillt.

Und die schmeckten dem achtjährigen Jörn auch bei strömendem Regen, der pünktlich zum Beginn des Diners einsetzte. „Ich finde das alles gut hier, weil es so gemütlich ist“, schwärmte er von der Aktion in Weiß. Gerade das hebe diese Veranstaltung von anderen ab, sagte Ortsbürgermeisterin Tischer, die „in der wirklich schönen Runde“ auch einige Besucher aus den Nachbardörfern entdeckt hatte. Einziger Wehrmutstropfen: „Es könnten mehr Jugendliche dabei sein.“

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