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Ein Festival wie eine große Familienfeier

Rock am Waggon Ein Festival wie eine große Familienfeier

Regen bei Rock am Waggon – das kennen Veranstalter, Musiker und Publikum schon aus den Vorjahren. Doch auch an diesem Pfingstsonnabend taten die abendlichen Tropfen der Stimmung keinen Abbruch.

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Gefeiert: End of Dream ist eine von neun Bands, die bei Rock am Waggon ihr Publikum mit flotten Rhythmen unterhalten.

Quelle: Peter Heller

Klein Wiershausen. Für viele Dorfbewohner ist der Besuch des nunmehr fünften Open-Air-Festivals selbstverständlich – egal ob im Alter von acht oder 80. „Das gehört einfach dazu“, sagt Rita van der Smissen überzeugt. Die 69-Jährige aus dem Dorf westlich von Göttingen schätzt die Geselligkeit. Immerhin herrscht bei dem Festival auf dem Spielplatz im Herzen Klein Wiershausens am Nachmittag so etwas wie heitere, gelassene Atmosphäre. Wie eine große Familienfeier eben – mit Wurst vom Grill, Bier, Cola, netten Gesprächen und spielenden Kindern. Wesentlicher Unterschied zur privaten Pfingst-Gartenparty: die Live-Musik.

„Schön, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist“, freut sich Renate Wagner (72). Dafür sorgen an diesem Sonnabend neun Bands von 14 Uhr bis nach Mitternacht. Nicht alle Gruppen treffen den Geschmack von jedem. Das ist normal, und so reichen die Kommentare von „genial“ bis „voll sch…“. Jaqueline Berg und ihre Freundin Julia Ronge finden die Bands gut. Im Internet haben die beiden 14-jährigen Mädchen aus Holzerode von dem Festival erfahren und sind das erste Mal dabei. Überhaupt hat sich Rock am Waggon in der Region einen Namen gemacht, und so sind viele Besucher auch aus dem Umland nach Klein Wiershausen gekommen.

„Toll, dass ein kleiner Ort mit schätzungsweise 230 Einwohnern sowas auf die Beine stellt“, lobt Wilfried Usteberg die Organisatoren. Am Ende können die Macher Fritz Cohrs und Stephan Aswald denn auch trotz Regens eine positive Bilanz ziehen: „Wir sind überglücklich. Es war voll wie noch nie.“  Britta Eichner-Ramm

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