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Ein Streifzug durch die Liebeslieder

Valentinstag Ein Streifzug durch die Liebeslieder

„Es gibt unendlich viele Songs von und über die Liebe“, erklärt der Göttinger Musiker Klaus Faber. Bis zum 14. Jahrhundert gab es den Minnegesang. Die Troubadoure sangen nicht nur Lobgesänge auf ihre Fürsten, sondern auch Liebeslieder über die Schönheit und Tugend der Frauen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Nicht nur die Volksmusik, auch die bedeutendsten Komponisten widmeten sich Liebesliedern. Zum Valentinstag hat Faber einen musikalischen Streifzug durch die Liebeslieder unternommen. Über die „unglückliche Liebe“ und das „Traumbild“ komponierte Mozart. „Nur wer die Sehnsucht kennt“ und „Für Elise“ sind von Beethoven, Schumann erweiterte den Liebeslieder-Reigen mit „Liebeslied“ und „Meine Rose“. Vor allem Opern wie Wagners „Tristan und Isolde“ handeln von Liebe, ebenso Operetten wie Carl Millöckers Bettelstudent: „Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“.

1930 sang Marlene Dietrich „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und Zarah Leander „Eine Frau wird erst schön durch die Liebe“. Was früher die Operette war, ist heute das Musical. Liebeslieder, die besonders ans Herz gehen, sind vor allem „Maria“ aus der West Side Story von Leonard Bernstein oder „Mehr will ich nicht von Dir“ aus dem Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber. Ein Liebes-Highlight ist auch „Für immer“ aus dem Webber-Musical Starlight Express.
Unvergessliche Liebeslieder der vergangenen Jahrzehnte sind „Love me Tender“ von Elvis, „You are my Sunshine“ von Jonny Cash, „Baby Love“ von den Supremes oder Richard Claydermanns „Ballade pour Adeline“.

Viele Liebeslieder haben auch Filmgeschichte geschrieben, wie „The Time of my Life“ aus „Dirty Dancing“, „My Heart will go on” aus Titanic oder „Küss mich, halt mich, lieb mich“ zur Melodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Auch die Liebe zu einem Ort oder Stadt wurde besungen:
„I love Paris“ von Cole Porter,  
„San Francisco“ von Scott McKenzie oder „Weiße Rosen aus Athen“ von Nana Mouskouri. Oder an Göttingen: „Und am Gänseliesel treffen wir uns wieder“ von Klaus Faber, das „Liebeslied an die Stadt Göttingen“ von Flooot oder Barbaras „Ode an Göttingen“.
Die 80er Jahre geprägt von „Every Breath you Take“ von The Police, Hubert Kahs „Sternenhimmel“ oder Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“, ebenso von Elton Johns „Your Song“ oder Cyndi Laupers „Time after Time“. Zu den aktuelleren Liebeslieders zählen auf jeden Fall „Liebe ist alles“ von Rosenstolz oder Adeles „Someone like you“.

Alle Liebeslieder in unserer Playlist:

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