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Einbürgerungsfeier für 16 Frauen und Männer im Göttinger Rathaus

Eid auf das Grundgesetz Einbürgerungsfeier für 16 Frauen und Männer im Göttinger Rathaus

„Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten werde.“ Dieser Satz hat für 16 neue Bürger der Stadt Göttingen jetzt das Ende eines oft jahrelangen und beschwerlichen Weges zur deutsches Staatsbürgerschaft bedeutet.

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Einbürgerungszeremonie: Laura Zucchini und Joachim Rogge.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Nachdem sie diesen Eid im Ratssaal im Neuen Rathaus abgelegt hatten, übergab ihnen Joachim Rogge, Leiter des Fachdienstes Einwohnerangelegenheiten, jetzt bei einer Einbürgerungsfeier die Einbürgerungsurkunde sowie eine Ausgabe des Grundgesetzes.

Auf die Grundpfeiler des Grundgesetzes ging Rogge auch in einer Rede ein. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und „von nun an dürfen Sie wählen – und selbst gewählt werden“. Das seien alles Werte, die von allen Staatsbürgern verteidigt werden müssten.

„Ein bisschen aufgeregt war ich“, erzählt Laura Zucchini von dem Moment, als sie den Eid abgab und die Urkunde in Empfang nahm. Sie hatte bisher die italienische Staatsbürgerschaft und musste mehr als ein Jahr auf ihre Einbürgerung warten. „Das war etwas kompliziert bei mir, weil ich dazu auch noch in Südafrika geboren bin.“ Für die 30-jährige Lehrerin geht es jetzt nach Köln, wo sie beginnt, Musik und Italienisch zu unterrichten.

Die Stadt Göttingen verzeichnet mehr als 200 Einbürgerungen im Jahr. Am Anfang eines jeden Monats gibt es für die jeweiligen neuen Staatsbürger eine Einbürgerungsfeier.

Von Benjamin Köster

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