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Bikinis und Beachvolleyball

Eindrücke vom Abschluss einer durchwachsenen Saison im Freibad Grone Bikinis und Beachvolleyball

Die Freibad-Saison ist jetzt wirklich zuende: Als letztes der Göttinger Freibäder schloss das Naturerlebnisbad Grone seine Pforten und das bei warmem, windigen Sonnenwetter. Die Besuchermassen blieben aus, wer zum Schwimmen kam, konnte dies entspannt tun.

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Letzter Tag im Groner Freibad

Quelle: HW

Göttingen. Mittagszeit, die Sonne scheint, Wolkenbänder sorgen gelegentlich für Verdunkelung. Der Bambus raschelt im lauen Wind. Ruhig ziehen vor allem ältere Gäste ihre Bahnen, ein paar Kinder toben sich an der Rutsche aus. „Nicht auf dem Bauch rutschen“ ruft Schwimmmeister Rigobert Köhler ihnen einmal über die ansonsten stille Anlage zu. Kaum schaut er weg, machen die Kinder weiter wie bisher.

Das Wasser schimmert grün – von den Algen, die letzten Tage durften sie wachsen. Dadurch ist Vorsicht angesagt auf den Treppen ins Wasser, aber auch bei der Wende rutscht man leicht ab.

Es sind zurzeit vielleicht 20 Gäste im Naturerlebnisbad. Ein paar Studenten spielen Beachvolleyball, ein paar Männer oben ohne, eine Frau im Bikini. Mitte September ist es immer noch sommerlich. Köhler misst die Temperatur, das Wasser hat 20,5 Grad. Er ist der einzige Angestellte der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (Goesf), der heute Dienst tut. Nebenbei baut er schon einmal die Halteseile der Geländer rund um die Becken ab.

Es ist der letzte Tag einer durchwachsenen Saison, wobei das Superwetter der letzten zwei Wochen und damit die Verlängerung der Öffnungszeiten die Saisonbilanz noch einmal gerettet haben, so Köhler. Der Kiosk von Helmut Leuckel hat noch geschlossen, doch auch er sagt, dass er mit der Saison im großen und ganzen zufrieden ist, auch wenn er durch die Verlängerung bei der Personalsuche improvisieren musste.

Eine Gruppe älterer Damen, alles Stammgäste, kommen herein. „Die Verlängerung war das beste, was die Goesf tun konnte“, meint eine. Auch wenn sie sich da mehr Flexibilität wünscht, die Diskussion darum nahm sie als sehr zäh war. Nun heißt es wieder ins Hallenbad ausweichen. „Mir graut es vor dem Chlor.“ Genau das schätzt auch Hannah Rehfus-Simon am Groner Freibad. „Das Wasser fühlt sich besser auf dem Körper an. Ich finde auch das mit den Algen schön“, sagt die Zehnjährige. Sie war „sehr oft“ hier, diesen Sommer, Kälte stört sie dabei nicht. Und nun heißt es wieder: lange warten bis zur Frühling.

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