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Einheitliche Verträge für Betreuung?

Künftige Kooperationen Einheitliche Verträge für Betreuung?

Ab Sommer sind alle Gleichener Grundschulen auch Ganztagsschulen und bieten verschiedene Projekte bis in den Nachmittag hinein an – inklusive Mittagessen. Die Gemeinde gibt dafür freiwillig Zuschüsse. Rat und Verwaltung überlegen zurzeit, ob die Betreuungsangebote künftig weiter von externen Kooperationspartnern organisiert werden sollen, oder ob die Gemeinde selbst diese Aufgabe übernimmt.

Die Verwaltung hat nachgerechnet und kommt zu dem Schluss, dass die Angebote der Göttinger Initiative Kinderhaus e. V. fast durchgehend unter der eigenen Kostenberechnung liegen. Andere Anbieter wird es nach aktuellem Stand nicht mehr geben, für Bremke zieht die Kirche ein Angebot zurück.

Im Ratsausschuss für Schulen und Kindertagesstätten betonten allerdings alle Parteien, dass es bei der Betreuung der Kinder in einer Ganztagsschule nicht auf möglichst günstige Angebote ankomme. Wichtiger sei die Qualität der Betreuung und Arbeitsgruppen, sagte Bärbel Diebel-Geries (SPD). Schule dürfe auch nach dem Kernunterricht nicht zu einer Aufbewahrungseinrichtung werden, ergänzte Marlis Dornieden (CDU).

Die Gemeindeverwaltung würde die Arbeit mit Kooperationspartnern in Ganztagsschulen bis zum Sommer zwar gerne vereinheitlichen, die Politiker aber wollen „nichts übers Knie brechen“. Vor allem wollen sie der Grundschule Bremke bis zum Jahresende Kontinuität zusichern – dort läuft der Kooperationsvertrag mit der evangelischen Kirchengemeinde Reinhausen dann aus. Über die künftigen und eventuell vereinheitlichten Kooperationen berät der Rat der Gemeinde in seiner Sitzung am Montag, 28. März – ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ischenrode. Dann wird der Rat auch über eine Resolution an das Land zur besseren finanziellen Ausstattung von Grundschulen diskutieren.

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