Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Einigung mit Stadtjugendring Göttingen

60 000 Euro Einigung mit Stadtjugendring Göttingen

Es bleibt bei 60 000 Euro für den Stadtjugendring (SJR) Göttingen – mit einer Anpassungsklausel, die tarifliche Steigerungen berücksichtigt. Der Vertragsentwurf sei gemeinsam mit Vorstandsmitglied Florian Unger ausgearbeitet worden, berichtete Jugenddezernent Siegfried Lieske jetzt dem Jugendhilfeausschuss der Stadt Göttingen. Beide Seiten hätten sich geeinigt. Die Mitglieder des Fachausschusses haben dem vorgelegten „Zuwendungsvertrag“ am Donnerstag einmütig zugestimmt.

Voriger Artikel
Parteikonto der Göttinger AfD geplündert
Nächster Artikel
Gesuchter Dieb im Kaufpark Göttingen wiedererkannt
Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen. Der SJR hatte über Jahre höhere Ausgaben, als er durch Einnahmen ausgleichen konnte. Er forderte eine beträchtliche Erhöhung, um die wahrgenommenen Aufgaben zu finanzieren. Der Standpunkt der Verwaltung: Es sei alleinige Entscheidung des SJR gewesen, weitere Aufgabenfelder zu bearbeiten und die Kosten dafür aus den Rücklagen zu bestreiten.

Im Zuwendungsvertrag sind die Aufgaben des SJR festgelegt. Die jährliche Zahlung sei für Sach- und Personalkosten bestimmt. Aus maximal 25 Prozent der nicht verwendeten Zuschüsse können Rücklagen gebildet und für die festgelegten Aufgaben verwendet werden. Die Stadt kann darüber hinaus  Projektaufträge an den Stadtjugendring vergeben, die gesondert bezuschusst würden.

Zwar erklärte Unger während der Fachausschusssitzung erneut sein Bedauern darüber, dass es bei der Summe von 60 000 Euro bleibe. Vor dem Hintergrund sei eine Stellenkürzung notwendig geworden. Die Ausschussvorsitzende Helmi Behbehani (SPD) dankte beiden Verhandlungspartnern für die Einigung: „Wir brauchen den Stadtjugendring.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“