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Elektrisch gegen Geld

Schaufenster Elektromobilität Elektrisch gegen Geld

Die Zeiten, in denen die Elektrofahrrädern, die vom Projekt Schaufenster Elektromobilität des Landkreises in einigen Dörfern bereitgestellt wurden, sind bald vorbei. Noch im April soll der Verleih kostenpflichtig werden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Unterteilt war das Projekt in drei Phasen: In der ersten konnten 60 Interessenten die Räder zwei Wochen allein und kostenlos ausprobieren. An der zweiten nahmen 120 Interessenten teil, die sich das Rad allerdings teilen mussten, es aber auch hier kostenlos nutzen konnten. In der dritten Phase wird die Nutzung kostenpflichtig.

In der Probezeit fuhr etwa die Hälfte mit dem Pedelec aus ihrem Dorf direkt nach Göttingen, ein Viertel probierte das ein- oder zweimal aus. Jeweils ebenso viele nutzten für den gleichen Weg das E-Rad in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln und stellten das Fahrrad zwischendurch ab. Und etwa 70 Prozent benutzten die Räder für Fahrten in der näheren Umgebung ihres Ortes.

Unter den 120 angemeldeten Teilnehmern waren etwa 50 regelmäßige Nutzer, erklärt Projektleiter Alistair Adam-Hernández im Schlussbericht für das Programm Schaufenster Elektromobilität. Insgesamt gab es 200 Buchungen. 13 Prozent davon waren Pendelfahrten, der Rest Fahrten um den Standort. Noch im April 2016 soll ein selbsttragendes Geschäftsmodell umgesetzt werden. Das Pedelec-Verleihsystem betreiben wird die Kienzler Stadtmobiliar GmbH. Partner vor Ort - Gemeinden und Vereine - übernehmen die Ausstattung mit Rädern und Stationen. Gesichert ist dies schon für Dransfeld, Friedland und Reiffenhausen, die Partnerschaft in Imbsen/Niemetal ist hingegen noch offen. hein

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Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016