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Elf Spielplätze in Göttingen mit schlechter Note

135 000 Euro für Spielgerät Elf Spielplätze in Göttingen mit schlechter Note

135 000 Euro will die Stadt noch in diesem Jahr ausgeben, um zwei Spielplätze zu sanieren und andere aufzupeppen. Elf von 133 Plätzen hat die Verwaltung zurzeit in die schlechteste von drei Zustands-Kategorien eingestuft. Ihre Sanierungspläne hat sie im Jugendhilfeausschuss des Rates vorgestellt.

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Im Sommer haben Kinder und Eltern mit bestimmt, wie der Spielplatz an der Konrad-Adenauer-Straße neu gestaltet werden soll.

Quelle: Vetter

Göttingen. Für alle Anlagen werde das Geld nicht reichen, erklärte Jugenddezernent Siegfried Lieske. Wie in den Vorjahren werde sich die Verwaltung auf ausgewählte Plätze konzentrieren, auf denen sehr dringend etwas geschehen müsse. Ausgeführt würden die jetzt etatisierten Arbeiten überwiegend in diesem Jahr, zum Teil aber auch erst im nächsten Frühjahr.

Für etwa 40 000 Euro solle der zweite Bauabschnitt auf dem Spielplatz im Schülerstieg in Grone umgesetzt werden, erklärten Mitarbeiter aus den Fachdiensten Grünflächen und Jugend. Für 15 000 Euro werde ein marodes Spielgerät auf dem Platz an der Eschenbreite in Nikolausberg ersetzt.

30 000 Euro seien für neue Schaukeln und „Unvorhergesehenes“ auf diversen Anlagen vorgesehen. Der größte Anteil fließe mit 50 000 Euro in die „Generalsanierung“ des Spielplatzes an der Konrad-Adenauer-Straße.

Dort hatte die Verwaltung im Sommer gemeinsam mit Kindern und Eltern Ideen für einen neu gestalteten Spielplatz erarbeitet. Nestschaukel, Sandkräne, Trampolin, Reckstangen und ein Ersatz für die 2014 abgebaute marode Rutsche gehörten am Schluss zu 19 aufgelisteten Wünschen.

Geplant sind jetzt eine große Kletternetz-Rutschkombination, eine Sandmulde mit  Bagger, eine Nestkorbschaukel für kleine Kinder, Reckstangen und eine Seilbahn.

Alle Spielplätze in der Stadt würden regelmäßig überprüft, ergänzte Lieske die Vorstellung der Fachdienste. Ihr Zustand werde in einer Liste vermerkt. Gute Anlagen werden in die Kategorie A eingestuft, sehr schlechte in die Kategorie C.

Zu den elf C-Anlagen gehört zurzeit auch der Platz an der Konrad-Adenauer-Straße, 39 Spielplätze haben die Top-Note A. Den Wunsch der Ausschussmitglieder, eine Art Prioritätenliste mit sanierungsbedürftigen Plätzen für drei bis fünf Jahre aufzustellen, sieht Lieske kritisch. „Vor allem bei Geräten aus Holz lässt sich schwer abschätzen, wie gut oder schlecht ihr Zustand in einigen Jahren sein wird.“

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