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Elf neue Stolpersteine für Göttingen

Gunter Demnig vor Ort Elf neue Stolpersteine für Göttingen

In Göttingen werden erneut Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft verlegt. Am Freitag, 12. Februar, nimmt der Kölner Künstler Gunter Demnig ab 14 Uhr die Arbeiten vor.

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Beispiel eines Stolpersteins in Göttingen.

Quelle: EF

Göttingen. Die elf Stolpersteine werden nach Angaben der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit an den Gebäuden Rote Straße 16, Obere Masch 10 und Weender Landstraße 5 b auf öffentlichem Grund verlegt.

Die Namen einiger Menschen, an die mit der Aktion erinnert wird, sind schon von der Stolperstein-Verlegung im vergangenen Jahr bekannt. So handelt es sich bei Fanny und Cäsar Asser (Obere Masch 10) um die Großeltern der damaligen Schulkinder Lissy und Kurt Asser, für die es bereits am Papendiek 26 Stolpersteine gibt. Der an der Weender Landstraße vorgesehene Stolperstein für Else Kaufmann ergänzt den im vergangenen Jahr auf der gegenüberliegenden Straßenseite verlegten Stein für ihren Verwandten, den Maler Hermann Hirsch, an der Weender Landstraße 12. Bei zwei Adressen geht es um die Familien von zwei Brüdern: In der Roten Straße 16 um Familie Siegfried Meyerstein, in der Oberen Masch 10 um Familie Hugo Meyerstein.

Bei dem Projekt des Kölner Künstlers werden die Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer in den Boden eingelassen. Die Verlegung in Göttingen wird mit Musik und Reden feierlich gestaltet. Beteiligt daran sind Göttingens Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck, die Historiker Prof. Peter Aufgebauer und Dr. Rainer Driever sowie Schüler des Otto-Hahn- und Theodor-Heuss-Gymnasiums.

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