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Ein Schuss Karnevals-Flair

Elliehäuser Kirmes begeistert mit kreativem Festumzug Ein Schuss Karnevals-Flair

Die Straßen waren voll, als der Festumzug zur Elliehäuser Kirmes durch den Ort zog. Angeführt von den Gästen des Spielmannszugs FFW Ebergötzen sorgten verschiedene Vereine für bunte Kostüme und witzige Idee.

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Der Festumzug zur Elliehäuser Kirmes.

Quelle: HW

Elliehausen. Musikalisch mit die meiste Laune brachte der Fanfarenzug Harste mit, die „Wilden Reiter“ kamen im samtenen Vampir-Outfit, die Mitglieder des Kegelclubs, die vom Trecker gezogen wurden, erwiesen sich als wahre Stimmungskanonen gegenüber den Menschen, die die Straßen säumten. Als sehr kreativ erwies sich der Wagen von „Scholzi und die strammen Männer“, deren Trecker-Anhänger zum Wikingerschiff umfunktioniert wurde – und auch von Wikingern in Hörnerhelmen besetzt war. Die Lacher auf ihrer Seite hatten die sechs Elliebräu-Flaschen im „Sechserträger“ – inklusive braun bemalten Gesichtern und Kronkorken auf den braunen Umhängen. Und dazwischen liefen Frauen in Hummelkostümen mit dem Schild „Lieber ein Hummelhüfte als eine Wespentaille“, Quallentänzer mit durchsichtigen Regenschirmen, von denen Bänder baumelten, oder die Kinder vom SCE Elliehausen, die sich mit Luftballons als Weinreben verkleidet hatten.

Auf dem Festplatz angekommen dauerte es eine Weile, bis der Umzug im Festzelt vollständig Einzug gehalten hatte. Während drinnen die Blaskapellen den gut gelaunten Besuchern ihr Können unter Beweis stellten, war der Platz draußen so voll, dass man Zeit mitbringen musste, wollte man von einem Ende zum anderen kommen.

Das Wetter spielte mit – anders als tags zuvor. Am Sonnabend wurde die Kirmes mit einem Kinder- und Jugendprogramm eröffnet, auf dem es viel Wasser gab – von oben wie unten –, das die junge Besucher aber nicht abschreckte. Die Jugendfeuerwehr Elliehausen hatte das Programm zusammengestellt und organisiert: ein Feuerwehrquiz mit Fragen rund um die Feuerwehr etwa. „Die Fragen reichen von leicht bis schwer“, sagt Ronja Nöhre, Mitglied der Jugendfeuerwehr Elliehause. „Zum Beispiel, wie die Telefonnummer der Feuerwehr ist oder wofür die Bezeichnung LF106 steht.“ Aber auch Geräte-Memory und Schlauchkegeln gab es. Leere Flaschen können dabei mit einem aufgerollten Schlauch umgekegelt werden, erklärt Thalea Dorfmund, die ebenfalls in der Jugendfeuerwehr mitmacht.

Besonders beliebt war jedoch die Spritzwand: Mit einem Mini-Schlauch musste ein Ball eine Bahn hochgesprizt werden, um am Ende durch ein Loch in der Wand zu verschwinden. Und drumherum natürlich noch die Kirmesbuden und eine große Autoscooter-Arena – der zeitlose Klassiker, wie die von den Kollisionen begeisterten Kinder bewiesen.

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